Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Das Publikum singt begeistert mit

Konzert Das Publikum singt begeistert mit

Pünktlich zum ersten Advent erfreuten Mardorfer Musiker ihre Zuhörer in der Pfarrkirche St. Hubertus mit einer stimmungsvollen „Adventsmusik“.

Voriger Artikel
Wichtiges Gerät für Retter von der B 3
Nächster Artikel
Kirchhainer Künstler präsentieren sich

Der Asini-Chor und der Nachwuchs des Blasorchesters der Feuerwehr spielten mehrere Stücke gemeinsam.

Quelle: Alfons Wieber

Mardorf. Nach der feierlichen Eröffnung mit zwei Sätzen aus dem Orgelkonzert Nr. 2 in B-Dur von Georg Friedrich Händel, die Martin Gockel an der Orgel intonierte, sang der Gemischte Asini-Chor des MGV Mardorf unter der Leitung von Peter Brkitsch machtvoll und fordernd das bekannte Händelsche „Tochter Zion“. „Natürlich haben Sie auch Gelegenheit, mitzusingen“, betonte Brkitsch, der auch die Moderation übernommen hatte.

Die Freude auf das kommende Fest spiegelte sich im „Wer traurig ist, wird wieder froh“ und „Seht die gute Zeit ist da“ wider. An den beiden vom Jugendblasorchester gespielten Stücken beteiligten sich die Besucher - sogar ein Kanon klappte nach einem Vorspiel und kurzem Üben vorzüglich.

Beim „Ein Morgenstern ist aufgegangen“ unterstützte Katharina Hof den Chor mit ihrer Querflöte. Ein Genuss war einer der ältesten deutschsprachigen Choräle, „Es kommt ein Schiff geladen“, in dem der Bearbeiter Klaus-Peter Chilla das traditionelle Weihnachtslied mit Elementen aus Bedrich Smetanas „Moldau“ verknüpft hatte. Gockel setzte das Stück an der Orgel perfekt um.

Chor, Orhcester und Gäste singen Schlusslied

Beim afrikanischen Volkslied „Siyahamba“, das die Bewohner kleiner Dörfer nach getaner Arbeit sangen, unterstrichen die Mitglieder des Jugendorchesters unter der Leitung von Gockel ihr Können.

Mit dem von Chor, Blasorchester und Gästen gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ endete das Konzert, nach dem alle Gäste auf den Hof und in die Scheune der Familie Krähling neben dem Kirchplatz eingeladen waren, wo die Kirchengemeinde sie mit Grillwürstchen und Getränken bewirtete.

Die Spenden, um die die Veranstalter am Ende des Konzertes baten, sollen der Stiftung „Brot für alle Menschen“ zugutekommen, die der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick anlässlich seines 60. Geburtstages ins Leben gerufen hatte.

Mit seiner Stiftung will der aus Mardorf stammende Erzbischof in Entwicklungsländern die kleinteilige Landwirtschaft und die landwirtschaftliche Fachausbildung fördern. Außerdem sollen in Katastrophenfällen, wie zum Beispiel außerordentlichen Dürreperioden, Gelder zum Nahrungsmittelankauf bereitgestellt werden.

von Alfons Wieber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr