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Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest

Volksfest Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest

Vor einigen Jahren hatte Bürgermeister Thomas Groll die Kirmes zur Chefsache erklärt und sich fortan um die Organisation mit René Spatzier gekümmert. Die Musik fällt nun aber nicht mehr in ihren Aufgabenbereich.

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Die Gruppen, die am Kirmesumzug teilnehmen, spielen danach auch im Festzelt auf.Archivfoto

Neustadt. „Auf die Dauer ist es nicht so einfach, die ganze Organisation mit zwei Mann zu schultern“, gibt Bürgermeister Thomas Groll zu. Und so haben er und René Spatzier die Auswahl der Musik an einen Dienstleister weitergegeben, der sich damit auskennen muss: die Künstleragentur volkston.deum Thomas Schmitt, die bereits andere Städte bei Volksfesten unterstützt und, so Groll, auf „tausende Events“ zurückblicken kann. „Damit alles passt übernimmt volkston.de auch die Licht- und Tontechnik“, fügt der Rathauschef hinzu.

In der Vergangenheit hatten der Bürgermeister und sein Mitarbeiter die Acts einzeln verpflichtet - diesmal haben sie sich ein Paket schnüren lassen. Zum Auftakt des Musikprogramms der 513. Trinitatis-Kirmes veranstaltet die Stadt am Freitag, 9. Juni, ab 21 Uhr einen Discoabend mit DJ „Nachtrocker“, der auf Musik der verschiedensten Stilrichtungen zurückgreift. „Große Namen braucht es beim Discoabend scheinbar nicht“, sagt Groll und betont, dass der bisherige Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr scheinbar stets zu früh gewesen sei und wirbt für den Auftritt: „Der Nachtrocker scheint sein Handwerk zu verstehen.“

Deutschland-Spiel wird auf dem Festplatz übertragen

Am Samstag, 10. Juni, kommt den Neustädtern wieder König Fußball in die Quere - diesmal allerdings nur das WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen San Marino (20.45 Uhr). „Die Lösung mit Fernsehern, auf denen wir im vergangenen Jahr das DFB-Pokalfinale zeigten, war nicht optimal. Daher greifen wir diesmal wieder auf eine Leinwand zurück“, berichtet der Bürgermeister. Entsprechend teilen die Neustädter den Abend auf: Sowohl von 19 bis 20.30 Uhr als auch im Anschluss an die Fußball-Partie und das Feuerwerk (also gegen 23 Uhr) treten die „Bayernmän - die Partykracher“ auf - eine Band, die unter anderem auch beim Münchener Oktoberfest oder der Cannstatter Wasen spielte. Im Jahr 2016 wurde sie als „Beste Partyband Deutschlands“ ausgezeichnet. Für das Rahmenprogramm will sich Groll noch etwas einfallen lassen: „Wir dachten zunächst daran, Freibier für jedes Tor, das Deutschland schießt, auszuschenken - aber das wäre zu teuer. Und Freibier pro Tor für San Marino? Das könnte eine zu trockene Veranstaltung werden.“

Für Sonntag, 11. Juni, haben Groll und Spatzier eine Lücke eliminiert, die immer wieder in der Kritik stand. Unmittelbar nach der Musikschau der Festzugskapellen, also gegen 18 Uhr, müssen die Zuschauer nicht mehr auf Unterhaltung verzichten: Bisher hatte dort bis 20 Uhr nichts auf dem Programm gestanden. Diesmal treten die „Partyräuber“ auf und spielen bis 23 Uhr. Auch diese traten bereits bei Wasen und Wiesen auf. „Die Kirmesbesucher müssen sich nach den Kapellen also nicht mehr fragen, ob sie im Festzelt bleiben oder noch einmal nach Hause gehen. Sie können einfach bleiben“, hofft Groll.

Helene-Fischer-Double tritt beim Frühschoppen auf

Am Kirmesmontag, 12. Juni, treten nach vier Jahren in Folge diesmal nicht die Spaßrebellen auf. Den Frühschoppen untermalen zunächst die „Rhönrebellen“, eine neunköpfige Show- und Stimmungsband, die verstärkt auf Bläser setzt - und die auch schon den Zug vom Friedhof beziehungsweise dem Totengedenken zum Festzelt begleitet.

Danach verspricht der Bürgermeister einen „besonderen Höhepunkt“ mit dem Auftritt von Isabell Plaue, die eine 40-minütige Helene-Fischer-Cover-Show parat hält. Die Stuttgarterin erhielt 2016 den Fach­medienpreis als beste Party- und Schlagersängerin. Zum Abschluss der Trinitatis-Kirmes tritt dann ab 19 Uhr noch die Partyband „Obacht“ auf. „Da sämtliche Künstler und Bands erstmals zwischen Kassel und Gießen auftreten, lohnt sich auch für Kirmesfreunde aus der Region Anfang Juni ein Besuch bei der Neustädter Trinitatis-Kirmes“, wirbt Groll für den Besuch der kostenlosen Veranstaltungen.

von Florian Lerchbacher

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