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Das Miteinander steht beim Markt im Vordergrund

Fest Das Miteinander steht beim Markt im Vordergrund

Beim alljährlichen weihnachtlichen Dorfmarkt an und in der Hofreite arbeiten alle Beteiligten für den guten Zweck.

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Der Dorfmarkt in Wohra soll ein Begegnungsfest sein, bei dem die Menschen ins Gespräch kommen.

Quelle: Karin Waldhüter

Wohra. Bereits zum 16. Mal fand am Samstag der weihnachtliche Dorfmarkt in Wohra statt. Zum ersten Mal waren dafür im Vorfeld guterhaltene Handtaschen gesammelt worden, die es dann im Foyer zu kaufen gab. Den Erlös wollen die Wohraer spenden.

Bei wenig winterlichen Temperaturen sei der Markt von Beginn an gut besucht gewesen, wie Ortsvorsteherin Hannelore Keding-Groll am Nachmittag berichtet. „Es ist wichtig für uns, dass der Dorfmarkt im Ort gut angenommen wird“, betonte sie und hob hervor, dass der Dorfmarkt ein Begegnungsfest sein soll, bei dem sich die Menschen treffen, einen Glühwein trinken, geräucherten Feuerlachs, Kaffee und Kuchen genießen und miteinander ins Gespräch kommen. „Ich denken, das ist uns gelungen“, lautete ihr Fazit.

Posaunenchor eröffnet den Markt

Für die Organisation ist die Interessengemeinschaft „Weihnachtlicher Dorfmarkt“ - bestehend aus Vereinen und Institutionen aus dem Ort - zuständig. Sie wirtschaften in einen gemeinsamen Topf, aus dem sie dann Projekte in Wohra und eine Kinderpatenschaft der Organisation „Plan international“ in Ruanda unterstützen.

Schon der Aufbau am Morgen habe gut geklappt, erzählte Keding-Groll. Der Förderverein „Kinder und Jugend“, die freiwillige Feuerwehr, die Burschenschaft, die Gymnastikgruppen des TSV Wohratal, die Trachtengruppe Wohra und einige private Anbieter hatten ihre Stände aufgebaut und boten Apfelwein, Crêpes, Glühwein, Honig und Met und Selbstgenähtes und vieles mehr an. Einige Kinder aus dem Dorf hatten fleißig gebastelt und verkauften Sterne und Kerzen. Der Kindergarten hatte einen Spielstand aufgebaut, und die Landfrauen mit Unterstützung einiger Eltern der Kindertrachtengruppe die gut besuchte „Kaffeestube“ mit vielen leckeren Torten bestückt.

Die Feuerwehr unterhielt die Kinder, die Ortsgruppe Rauschenberg des Deutschen Roten Kreuzes informierte über ihre Arbeit. Traditionell eröffnet hatte den Markt am Nachmittag der Posaunenchor Wohra. Für ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgten einige Schüler der Musikschule Fröhlich, die Grundschule mit einem Flötenauftritt, der MGV Langendorf und die Kindertrachtengruppe Wohra, die sich zweieinhalb Monate auf ihren Auftritt vorbereitet hatte. Die jüngsten Mitglieder hatten unter der Regie von Claudia Latzel, Jenny Korell und Patricia Limper einen Wintertanz eingeübt und begeisterten als kleine Pinguine. Die Mitglieder der Kindertrachtengruppe zeigten einen modernen Tanz.

von Karin Waldhüter

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