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Das „Mekka der Familienforscher“

Staatsarchiv Das „Mekka der Familienforscher“

„Hier liegt also nun das Gedächtnis der Verwaltungen“, sagte Staatsminister Ingmar Jung und zeigte sich beeindruckt von 14 „Regalkilometern Archivgut, die nun in Neustadt lagern.

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Ingmar Jung (links) und Andreas Hedwig betrachten eine Konzeptkarte aus dem 1695, die restauriert wird.

Quelle: Lerchbacher

Neustadt. „Wir werden hier unsere Geburtenbücher der Jahre 1874 bis 1900, unsere Heiratsbücher der Jahre 1874 bis 1940 und unsere Sterbebücher der Jahres 1874 bis 1980 abgeben“, kündigte Landrat Robert Fischbach gestern an und bezeichnete das Personenstandsarchiv, in dem die Zweitbücher von Standesamtsschriften lagern, als „Mekka der Familienforscher“. An neun Arbeitsplätzen können Gäste seit Anfang des Jahres Ahnenforschung betreiben.

Das Hessische Staatsarchiv Marburg hat noch dazu in Neustadt einen neuen Standort für seine Restaurierungswerkstatt sowie eine Auslagerungsmöglichkeit für ihr Grundbucharchiv gefunden. Letzteres bezeichnete Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, als „Gedächtnis der Verwaltungen“.

Bisher füllt das archivierte Material insgesamt 14 Regalkilometer. Nicht einmal das Bundesarchiv hat in den vergangenen Jahren mehr übernommen“, betonte Andreas Hedwig, der Leiter des Staatsarchivs und hob hervor, dass jährlich mindestens drei Kilometer hinzukommen – zum Vergleich: Die angekündigten Unterlagen des Landkreises Marburg-Biedenkopf umfassen „wenige hundert Meter“, wie Fischbach erklärte.

von Florian Lerchbacher

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