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Das Dach soll noch vor dem Winter fertig sein

Richtfest Das Dach soll noch vor dem Winter fertig sein

In großen Schritten geht der Bau der stattlichen Lagerhalle der Vereinsgemeinschaft am Festplatz voran. Noch vor dem Winter wollen die Rauschenberger das Projekt abschließen.

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Stolz präsentieren die Helfer, was sie bereits geleistet haben.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Es sind nur wenige Menschen, die an dem kleinen Richtfest abseits der Hauptstraßen teilnehmen. Zumeist sind es die freiwilligen Helfer und ihre Ehepartner, die ein bisschen feiern wollen.

„Es waren immer genug Helfer vor Ort“, lobte der in gewisser Weise als Bauleiter tätige Klaus Pilgrim. „Diese musste man nicht anweisen. Sie wussten immer, was zu tun ist und packten richtig an“, betonte der Rentner, der sich bereits vor Jahren um den Bau der Reithalle verdient gemacht hatte.

Pilgrim wiederum erntete von den anderen Helfern großes Lob, hat er doch bisher von allen die meisten Stunden auf dem Festplatz zugebracht. „Ohne ihn wären wir nicht so weit“, sagte Helmut Wittekindt, früher Bauhofleiter bei der Stadt und heute einer jenen aktiven Rentner, die sich mehrmals in der Woche zum Helferdienst auf dem Festplatz einfinden. „Es gab auch Tage, an denen haben wir gar nichts getan“, berichtete er. „Da war es in diesem Sommer einfach zu heiß zum Arbeiten.“

"Man musste nicht einmal mit dem Hammer nachhelfen"

Gut dreieinhalb Jahre ist es jetzt her, seit die Idee zum Bau der Unterstellmöglichkeit für die Toilettenwagen der Vereinsgemeinschaft geboren wurde. Nach Änderung des Flächennutzungsplans und den Planungen des Rauschenberger Zimmermanns Thomas Würz, begannen die Rauschenberger Mitte Mai mit der Herstellung der Fundamente für die 23 mal 8,5 Meter große Halle. Und unter Federführung des ehemaligen Zimmermanns Karl Schein ging es zügig voran.

„Wir haben die Sparren am Boden vorgefertigt und dann mit einem Kran aufgestellt“, berichtete Pilgrim über die Bauarbeiten. „Da flutschte jede Verbindung ineinander. Man musste nicht einmal mit dem Hammer nachhelfen.“

Als die Fundamente wegen der Statik weit stärker als geplant ausfielen, rückte Herbert Schimanski in den Mittelpunkt. „Er hat für uns Sponsoren aufgetrieben, die die Mehrkosten dann aufgefangen haben“, erzählte Horst Siegert, der zum Teil doppelgleisig als Vorbereiter des Heidelbeertanzes zwischen Schlossberg und Festplatz pendelte.

Viele Freiwillige packten mit an

Bürgermeister Michael Emmerich freute sich, dass die Stadt sich wieder einmal auf die Rauschenberger Freiwilligen verlassen könne und neben den alten Balken aus dem Giebel der Kratz‘schen Scheune keine finanziellen Mittel zur Errichtung der Halle beisteuern muss.

Die Crew der Helfer war sich bei dem Richtfest einig, dass das Dach bis zum Winter fertig sein wird und die zu schützenden Gerätschaften schon in der kommenden kalten Jahreszeit untergestellt werden können.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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