Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Dank einer Erbschaft kann die Stadt ihren Jugendlichen einen Wunsch erfüllen

Umfeld des Jugendraumes wird erneuert Dank einer Erbschaft kann die Stadt ihren Jugendlichen einen Wunsch erfüllen

Neustadt. Viktor Tschebanu und Anika Mund vom für die Neustädter Jugendpflege zuständigen Verein bsj (Foto: Florian Lerchbacher) freuen sich auf anstehende Veränderungen am Umfeld des Jugendraums: Nachdem vor zwei Jahren die Reste des Abenteuerspielplatzes eingeebnet worden waren, platziert die Stadt auf der Freifläche in naher Zukunft zwei Bänke und richtet eine Feuerstelle ein. Zudem stellt sie einen Basketballkorb auf - ein Wunsch, der während des Neustädter Jugendgipfels aufgekommen war.

Voriger Artikel
Zum Bauklötze staunen
Nächster Artikel
Einmal gespart, dann wieder gezahlt

Neustadt. 14000 Euro kostet das Projekt: Der Landkreis steuert 3000 Euro aus seinem Demografieprojekt bei. 11000 Euro stehen der Stadt Neustadt noch aus einer Erbschaft zur Verfügung. Die Stadtallendorferin Marianne Köhler hatte den Ostkreis-Kommunen jeweils 20000 Euro vermacht mit der Auflage, das Geld in Projekte zu investieren, die der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit zugute kommen. 9000 Euro hatte die Stadt Neustadt bereits zur Erweiterung des Kinder- und Seniorenspielplatzes beigesteuert.

Der Landkreis fungiert mit einem Nachlassverwalter als eine Art Treuhänder und wacht darüber, dass die Projekte dem Ansinnen der verstorbenen Marianne Köhler entsprechen. „Der Neustädter Ansatz ist in ihrem Interesse“, betont Dr. Karsten McGovern, der Erste Kreisbeigeordnete. „Es kann gerne auch Nachahmer geben“, ergänzt Uwe Pöppler, der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, und betont, dass Menschen genau bestimmen können, für welche Art Projekt ihr Erbe verwendet werden solle.

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr