Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Dach fällt Rotstift zum Opfer

Sanierungspläne Dach fällt Rotstift zum Opfer

172000 Euro wird die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Langendorf innerhalb von zwei Jahren verschlingen. 49000 Euro steuert das Land bei - allerdings erst im Jahr 2016.

Voriger Artikel
Feuer sorgt im Alten Dorf für Aufregung
Nächster Artikel
Dem Wasser mangelt es an Sauerstoff

Für 172 000 Euro saniert die Gemeinde Wohratal das Feuerwehrgerätehaus in Langendorf. Die
Fördermittel erhält sie erst im Jahr 2016.Foto: Lerchbacher

Langendorf. Gleich mehrere Rückschläge musste die Gemeinde Wohratal bei ihren Plänen für die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Langendorf hinnehmen. Doch sie zeigte sich gut im Nehmen, setzte den Rotstift an – und nun steht dem Projekt nichts mehr im Weg.

Ursprünglich hatte sie auch das Dachgeschoss für Schulungen ausbauen, den Schlauchturm abreißen und ein zentrales Schlauchlager einrichten wollen. Diese Punkt landeten wieder in der Schublade, da die Fördermittel des Landes niedriger ausfielen als erwartet. Geblieben sind indes der Ausbau der Fahrzeughalle und die Sanierung der Umkleide und der Toilettenanlage. Dies kostet rund 172000 Euro.

Gerechnet hatte die Gemeinde mit Kosten in Höhe von rund 230000 Euro und einer Förderung von 86000 Euro. Dann kam jedoch aus dem Ministerium des Inneren und für Sport die Nachricht, dass sie „im Wege der Festbetragsfinanzierung“ 49000 Euro an Unterstützung bewillige, berichtete Bürgermeister Peter Hartmann. Den Ausbau des Dachgeschosses habe sie nicht als förderfähig angesehen, dafür aber den Fördersatz aufgrund der „Finanzschwäche“ auf 40 statt 35 Prozent festgesetzt.

Das Geld bekommt die Gemeinde allerdings erst im Jahr 2016 – was sie jedoch nicht davon abhält, das Projekt umzusetzen. Sie entschied sich zur Vorfinanzierung und hat das Geld nach Angaben von Hartmann zur Verfügung, ohne den aufgenommen Kredit erhöhen zu müssen: Von 230000 Euro abzüglich der Fördermittel von 86000 Euro war sie ausgegangen. Entsprechend hätte sie 146000 Euro zahlen müssen. Nun muss sie – da die Fördermittel erst 2016 kommen – 172000 Euro hinlegen. Die fehlenden 26000 Euro will die Gemeinde beim Projekt „Radweg Langendorf–Rosenthal“ einsparen. Die Gemeindevertreter gaben für diese Pläne einstimmig grünes Licht.

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr