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Burgholz’ bewährte Fünf

Ortsbeirat II Burgholz’ bewährte Fünf

Die Mitglieder des fünfköpfigen Burgholzer ­Ortsbeirates bestätigten Björn Debus als Ortsvorsteher. Sein Stellvertreter ist Dirk Happel.

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Der Ortsbeirat besteht aus (von links) Ortsvorsteher Björn Debus, Stellvertreter Dirk Happel, Schriftführer Andreas Estor sowie Michael Dümer und Peter Emmerich.Foto: Karin Waldhüter

Burgholz. Für den Ortsbeirat in Burgholz hat die Kommunalwahl keine eklatanten Änderungen gebracht. Alle Mitglieder, die sich bisher im Ortsbeirat engagierten hatten, wurden erneut in das Gremium gewählt.

Ortsvorsteher Björn Debus gab während der konstituierenden Sitzung dann auch gleich der Hoffnung Ausdruck, dass die Arbeit in den nächsten Jahren wieder genauso gut funktionieren werde wie in den vergangenen fünf Jahren. Seit 2001 ist der 46-Jährige Ortsvorsteher in Burgholz. In seine Amtszeit fällt auch die Zeit der Dorferneuerung, die 2011 endete.

Als ältestes Mitglied übernahm dann Peter Emmerich die Leitung der Wahl, die zügig und öffentlich über die Bühne ging. Mit vier Ja-Stimmen wurde Björn Debus - der sich selbst enthielt - einstimmig als Ortsvorsteher bestätigt. Peter Emmerich stellte sich nicht mehr für das Amt des stellvertretenden Ortsvorstehers zur Verfügung. Er sprach sich dafür aus, „dass ein jüngerer das Amt macht“ und erklärte, dass dies wohl seine letzte Legislaturperiode sei. Der 67-Jährige ist seit über zwei Jahrzehnten Stadtverordneter und erneut ins Stadtparlament gewählt worden. Als erster Nachrücker steht Björn Debus auf der Liste für das Stadtparlament. Er erklärte, dass er, falls der Fall eintrete, das Amt annehme. Die Stadtverordnetenversammlung konstituiert sich am 18. April.

Großes Fest rückt näher

Mit vier Ja-Stimmen und bei eigener Enthaltung wurde Dirk Happel zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Andreas Estor bleibt Schriftführer. Michael Dümer vervollständigt den Ortsbeirat.

Im kommenden Jahr steht die 700-Jahr-Feier ganz oben auf der Burgholzer Terminliste. Die Planungen dafür laufen bereits seit zwei Jahren über den Ortsbeirat. Vorgesehen ist neben einem Grenzgang im Mai 2017 und der historischen Kirschenkirmes am Tanzplatz am zweiten Wochenende im Juli auch ein großes Festwochenende im September mit einem stehenden Festzug.

Debus berichtete, dass der Platz vor dem Jugendclub derzeit umgestaltet werde. Die Kosten hierfür übernimmt die Stadt, den Rest trage der Förderverein „Unser Burgholz“. Geplant ist auch, die Sitzecke am Lindenplatz mit Splitt aufzufüllen. Weiter berichtete er von einer Einladung zur 750-Jahr-Feier in Rauschenberg. Der Grenzgang führe bei einer der drei Etappen in die Burgholzer Gemarkung. Eine Abordnung werde die Grenzgänger an der sogenannten Paulskurve empfangen. Weiter wird Burgholz am Festzug, der unter dem Motto „Sagen und märchenhaftes Rauschenberg“ steht, teilnehmen.

von Karin Waldhüter

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