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Bürgerpark soll (noch) schöner werden

Investition Bürgerpark soll (noch) schöner werden

Bessere Wege, zwei Fußballtore, ein Sonnensegel und vieles mehr. Mit jeder Menge kleiner Veränderungen wollen Stadt und Förderverein die Attrak­tivität des Bürgerparks weiter steigern.

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Landrätin Kirsten Fründt überreichte den Förderbescheid an Thomas Groll (kleines Bild, links) und Alexander Milewski. Teile des Geldes fließen in eine neue Rundbank für die Weide.Fotos: Lerchbacher

Neustadt. Fördermittel in Höhe von rund 31000 Euro nahmen Bürgermeister Thomas Groll und Alexander Milewski, der Vorsitzende des Fördervereins Bürgerpark, im Landratsamt aus den Händen von Landrätin Kirsten Fründt entgegen. Das Geld stammt aus dem ­Leader-Programm der Region Marburger Land und fließt in zahlreiche kleine Veränderungen am Bürgerpark, einem Kleinod in der Stadtmitte, um das viele Menschen die Neustädter beneiden.

Stadt und Förderverein wollen verschiedene Wege verbessern und die Anlage insgesamt barrierefrei machen, schließlich nutzen zahlreiche Bewohner des Seniorenheims „Wiesenhof“ den Park gerne und viel. Außerdem ist geplant, eine neue Rundbank um die Weide am Musikpavillon zu bauen - die alte ist inzwischen zu klein und kommt an eine andere Stelle. Zudem sind weitere neue Sitzmöglichkeiten vorgesehen, der Pavillon an sich soll überarbeitet und davor ein Sonnensegel installiert werden. Hintergrund ist, dass die Neustädter weniger vom Wetter abhängig sein sollen und den Park als kultureller Veranstaltungsort attraktiver zu machen. Doch auch für Kinder und Jugendliche sind Veränderungen geplant: Stadt und Verein wollen das bestehende Sport- und Spielangebot durch ein Trampolin und zwei Fußballtore verbessern. Sie selbst müssen zu den Fördermitteln jeweils noch 9000 Euro hinzuschießen - dann ist die ­Finanzierung der Veränderungen gesichert.

Bürgermeister kritisiert die EU für ihre Bürokratie

„Neustadt ist eine wunderbare Stadt, die noch etwas belebt werden könnte“, kommentierte Ulrich Buddemeier vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung und bezeichnete die verschiedenen Vorhaben als „gute Überlegungen“, um die Attraktivität des Parks weiter zu steigern. Dem schloss sich Fründt an und lobte zudem den Bürgermeister, der immer wieder Fördermittel finde und geschickt zum Wohl der Bürger einsetze.

Der Rathauschef wiederum freute sich über das große Engagement des Bürgerparkvereins und dessen Initiativen, immer mehr Leben in den Park zu bringen. Er nannte als Beispiele den beliebten Flohmarkt und die Konzerte, aber auch die neue Bouleanlage. Viele Bürger hätten deren Bau belächelt - inzwischen sei sie aber beliebter Treffpunkt und werde gut genutzt. Kritik übte der Bürgermeister während der Fördermittelübergabe aber auch: Er wünschte sich, dass die EU-Bürokratie vereinfacht werde. Zahlreiche Formulare hätten ausgefüllt werden müssen und es habe über ein halbes Jahr gedauert, um die Fördermittel zu erhalten. Das sei schlicht zu viel und zu aufwendig: „Die EU sollte etwas flexibler werden.“

Milewski versprach, die Arbeiten - die im Oktober abgeschlossen sein sollen - zu überwachen und gegebenenfalls mit anzupacken. Also ganz so, wie es beim Verein üblich ist - und von der Stadt gerne gesehen wird.

von Florian Lerchbacher

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