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Ein Baustein für gesunde Innenstadt fehlt noch

Mit einem weiteren großen Markt im Bahnhofsumfeld will Jochen Kirchner die Attraktivität erhöhen. Er orientiert sich am Wetzlarer Konzept.

Jochen Kirchner.

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Kirchhain. Dafür haben ich und das Bündnis Kompetenz für Kirchhain ein Konzept entwickelt. Grundlage dafür sind die Anregungen des in 2001 vorgelegten Gutachten zur Wirtschaftsentwicklung Kirchhains und die Ergebnisse des Lokalen Agenda 21-Prozesses.Bereits im Wahlkampf 2004 haben wir die Grundzüge vorgestellt, weiterentwickelt und die ersten Schritte umgesetzt.

Die Idee wird uns von Einkaufszentren, wie beispielsweise dem Forum Wetzlar, praktisch gezeigt. Den Impulsgeber dieses Projekts, den Wetzlarer Oberbürgermeister Wolfgang Dette, hatten wir zu Gesprächen in Kirchhain. An beiden Enden des Forums Wetzlar sind sogenannte Frequenzbringer angesiedelt worden. So nennt man Geschäfte, die Kunden aus einem größeren Umfeld anziehen. Die Geschäfte zwischen den Frequenzbringern profitieren von den Kunden, die die Frequenzbringer anziehen. Ausreichende Parkplätze runden das Konzept ab. Für Kirchhain bedeutet dies, dass wir uns festgelegt haben, am oberen und am unteren Ende der Fußgängerzone Frequenzbringer anzusiedeln. Am unteren Ende, dem Festplatz, ist der Frequenzbringer mit dem Ärztehaus und den Geschäften bereits entstanden. Die kostenlosen Parkplätze in diesem Bereich wurden dadurch städtebaulich besser an die Fußgängerzone angeschlossen. Im oberen Bereich der Fußgängerzone, dem Bahnhofsgelände, ist die Ansiedlung eines Frequenzbringers und die Schaffung attraktiver Parkflächen die Aufgabe der kommenden Monate.

Dafür haben wir die Grundlagen erarbeitet, indem wir das Bahnhofsgebäude gekauft, den Rahmenplan für die Entwicklung erarbeitet und im Parlament beschlossen haben. Durch die Aufnahme in das Programm Stadtumbau in Hessen ist es uns gelungen, die Finanzierung unserer Planungen zu ermöglichen. Daneben ist eine Vielzahl von Attraktionen notwendig, um das Konzept zu beleben. Dabei sind die Veranstaltungen in der Fußgängerzone ein wesentliches Element. Auch hier ist mit dem Moonlight-Shopping und dem Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren einiges passiert. Auch der Skulpturenpfad soll zur Attraktivitätssteigerung beitragen. Ein weiterer wichtiger Baustein in diesem Konzept waren die Umgestaltungen der Brießelstraße, des Marktplatzes der Markttreppe und der Blauen Pfütze.


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