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Wähler lassen sich sofort auf Gespräche ein

Ein tag mit ... Michael Richter-Plettenberg Wähler lassen sich sofort auf Gespräche ein

Die OP begleitete Bürgermeisterkandidat Michael Richter-Plettenberg im Wahlkampf. Morgens um 9 Uhr beginnt Michael Richter-Plettenbergs Wahlkampf-Samstag mit einem Informationsstand in Roßdorf.

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Amöneburg. Beinahe alle, die er am Samstagvormittag vor dem Tegut-Markt in Roßdorf anspricht, kennen ihn. Michael Richter-Plettenberg scheint in Roßdorf ein „Heimspiel“ zu haben. Denn er wiederum kennt viele der Bürger und Wähler mit Namen. Er will Bürgermeister bleiben, doch im persönlichen Gespräch mit den potenziellen Wählern bleibt Richter-Plettenberg zurückhaltend. Zunächst bittet er jeden einzelnen darum, zumindest zur Wahl zu gehen. Erst dann folgt die Bitte, dabei ihn zu unterstützen. Viele Stimmen scheint der Amtsinhaber zumindest bei den Befragten sicher zu haben. Er bekommt viel Lob für seine Arbeit, egal, ob die Bürger aus Roßdorf oder Mardorf kommen. „Diesen Amtsbonus musste ich mir verdienen. Als Bürgermeister muss man mit den Leuten reden“, sagt Richter-Plettenberg. Eine Gruppe Roßdorfer spricht ihn auf das lange geplante Gewerbegebiet in ihrem Stadtteil an. Es gebe Interessenten für Bauplätze, am Montag falle ein Beschluss im Stadtparlament. Das freut die Roßdorfer, schließlich geht es um Arbeitsplätze im Ort. Um Arbeitsplätze geht es unter anderem auch am Mittag in Erfurtshausen. Michael Richter-Plettenberg besucht die Erfurtshäuser Firma Alphatec-Maschinenbau GmbH. Für ihn ist das Unternehmen ein Beispiel dafür, dass in historischen Ortskernen Neues möglich ist – gegen den allgemeinen Trend zum Weggang. Seit dem Jahreswechsel hat das 1995 gegründete Unternehmen seinen Sitz dort, in einem früheren, gänzlich umgebauten Bauernhof. Der Hof gehört Geschäftsführer Norbert Riehl, der Alphatec zusammen mit seinem Partner Norbert Steinmüller betreibt. Alphatec konstruiert Sondermaschinen und baut sie teilweise auch. Ein aktueller Schwerpunkt liegt bei Verpackungsmaschinen. Doch das Unternehmen hat auch das Problem gelöst, wie sich ein Windrad und eine Solaranlage in einen transportablen Energiecontainer packen lassen, um ihn zu transportieren, zum Beispiel in Katastrophengebiete.

Richter-Plettenberg ist interessiert, immer wieder fragt er Riehl, wo ihm die Stadt noch helfen könne. Zurzeit beschäftigt Alphatec drei Mitarbeiter. Über eine weitere Stelle denkt das Unternehmen nach. Richter-Plettenberg weist auf Fördermöglichkeiten des Leader-Programms hin. Dann kommen beide auf das Thema Internet. „Die Grenzen sind absehbar“, antwortet Riehl auf die entsprechende Frage Richter-Plettenbergs. Der verweist auf die Breitband-Initiative der Stadt, die grad in Gang kommt.

von Michael Rinde

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