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Bürger freuen sich mit der Feuerwehr

Neues Einsatzfahrzeug Bürger freuen sich mit der Feuerwehr

Trotz Dauerregens kamen sehr viele Langensteiner Bürger, um sich mit den Mitgliedern ihrer Feuerwehr bei der Indienststellung des neuen Autos zu freuen.

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Die 22 Mitglieder der Langensteiner Einsatzabteilung freuen sich über ihr neues und leistungsfähigeres Feuerwehrauto.

Quelle: Klaus Böttcher

Langenstein. Ein Zelt auf dem Hof des Feuerwehrgerätehauses bot den vielen Bürgern, der Prominenz aus Politik und der Feuerwehr sowie den Mitgliedern der Langensteiner Wehr einen trockenen Platz bei der offiziellen Fahrzeugübergabe.

Nach der Fahrzeugvorstellung durch den Wehrführer Walter Schmidt, den Grußworten der Gäste und dem Segen des Pfarrers Dr. Christoph Koch feierten die Langensteiner ihr neues Fahrzeug. Zwischen Kaffee und Kuchen sowie Grillwürstchen und kühlen Getränken wurde das TSF-W und seine Ausrüstung bewundert. Die Frauen und Männer der Einsatzabteilung, die in Langenstein aus 22 Mitgliedern besteht, wurden nicht müde, den interessierten Bürgern alle Fragen zu beantworten. Dazu zählte oftmals: „Was bedeutet die Abkürzung TSF-W?“

TSF steht für Tragkraftspritzenfahrzeug und das W für Wasser. Das Wasser stellte der Wehrführer Walter Schmidt bei der Fahrzeugvorstellung als besonders wichtig heraus. Mit dem 900 Liter fassenden Wassertank an Bord ist man an der Brandstelle sofort einsatzbereit und nicht unmittelbar von einer anderen Wasserquelle abhängig.

Das alte Auto ohne Wassertank sei seinerzeit zusammen mit der Einweihung des Gerätehauses im Rahmen der Dorferneuerung in Dienst gestellt worden, erklärte der Wehrführer rückblickend. Erst nach 25 Jahren könnten Feuerwehrfahrzeuge ersetzt werden.

Verein steuert fast 5 000 Euro bei

Das Fahrgestell bezahle das Land und den Aufbau die Stadt. Das bedeutete für die Stadt einen Anteil von 54000 Euro. Wegen der Haushaltsengpässe während der Schutzschirm-Jahre habe sich die Anschaffung des neuen Fahrzeugs verzögert, sagte Schmidt. Der Wehrführer betonte, dass der Feuerwehrverein fast 5000 Euro zu der Beschaffung der Ausrüstung beigesteuert habe.

Diese Initiative fand lobende Worte durch den Bürgermeister Olaf Hausmann, der sich freudig wunderte, dass so viele Bürger Anteil an dem besonderen Tag für die Feuerwehr genommen haben.

Kirchhains Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weber vertrat bei der Fahrzeugübergabe als Kreisbeigeordneter die Landrätin. Wie andere Redner hob auch er die Wichtigkeit einer guten Ausstattung der Feuerwehren hervor.

Weber erinnerte sich an die Anschaffung eines großen wasserführenden Löschfahrzeuges bei der Kirchhainer Feuerwehr. Da seien Stimmen laut geworden, die von einem teuren Spielzeug für die Feuerwehr sprachen. Nach dem Einsatz beim Brand in der Tapetenfabrik jedoch, als durch das Fahrzeug noch Schlimmeres verhindert worden sei, wären alle ruhig gewesen.

„Mit dem neuen Auto schläft es sich besser“, sagte der Kreisbrandinspektor Lars Schäfer den Langensteiner Bürgern. Er verglich die Ausstattung der Feuerwehr mit dem Werkzeugkasten eines Handwerkers. Der Handwerker könne noch so gut arbeiten, wenn sein Werkzeug schlecht sei, werde es nichts.

von Klaus Böttcher

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