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Bücherei kommt ins Dach

Pläne Bücherei kommt ins Dach

Noch sieht es im Dachgeschoss der Hofreite nicht aus wie in einer Bücherei, doch voraussichtlich soll noch im Herbst der Ausbau der Räumlichkeiten beginnen.

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Der Ortsbeirat Wohra ließ sich vor Ort die Pläne für den Ausbau des Dachgeschosses zur Bücherei vorstellen.Foto: Karin Waldhüter

Wohra. Es stapelt sich noch allerlei Krimskrams im lang gestreckten Obergeschoss der Hofreite, das derzeit noch mehr Ähnlichkeit mit einem Materiallager als mit einer Bücherei hat. Das offengelegte Fachwerk lässt jedoch erahnen, wie schön es dort einmal aussehen wird.

Provisorisch ist die Bücherei seit dem vergangenen Jahr in einem Nebengebäude der Hofreite untergebracht, nachdem sie früher in der Schule beheimatet war. Architekt Horst Hallenberger stellte dem Ortsbeirat nun das Konzept für den Ausbau des Dachgeschosses vor.

30000 Euro hat der Landkreis für den Ausbau zur Verfügung gestellt. Ein Problem, mit dem Hallenberger die Beiratsmitglieder konfrontierte, ist das Fehlen eines zweiten Rettungswegs, mit ausreichender Größe. Der Architekt schlug den Einbau eines größeren Fensterelements vor. Im Falle eines Brandes könnten die Menschen dann sowohl über das Treppenhaus als auch über eine Leiter das Haus verlassen. Momentan sei dies aufgrund der zu kleinen Fenster nicht möglich.

Bedenken äußerten die Mitglieder des Ortsbeirats und einige Besucher hinsichtlich der sich dadurch veränderten Optik der Vorderfront. Eine Besichtigung des Außengeländes verschaffte jedoch schnell Klarheit. Weder die Giebelfront noch die Rückseite der Hofreite eignen sich, um dort einen zweiten Fluchtweg zu installieren. Einmal verhindert der Mindestabstand zum Nachbarn das Vorhaben, auf der Rückseite ist das Schleppdach im Weg.

Ausbau zur Bücherei soll noch im Herbst beginnen

Neben Strom und Heizung soll in den Räumlichkeiten auch ein neuer Bodenbelag verlegt werden. Drei verschiedene Bodenbeläge (Laminat, Filz und Linoleum) hatte Hallenberger zur Auswahl mitgebracht, wobei der Filzbelag, aus Schall- und Dämmungsgründen, favorisiert wurde.

Ortsvorsteherin Hannelore Keding-Groll regte an, die freiliegenden Holzbalken in Eigenleistung abzubürsten und einzuölen. Parallel dazu könnten die Heizungsarbeiten beginnen. Sie bat darum, beim Einholen der kostengünstigsten Angebot „am Ball“ zu bleiben und rasch die Gesamtkosten vorzulegen, damit die Arbeiten im Herbst beginnen können.

n Ortsbeiratsmitglied Manfred Limper schlug für den Aktionstag 2014 vor, mit den Bürgern eine Ortsbegehung zu unternehmen, um Ideen für Projekte zu sammeln. Der Ortsbeirat entschied sich für den 19. Oktober als Termin.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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