Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Bubenheim läutet wieder die Glocke

Wohrataler Gemeindeparlament Bubenheim läutet wieder die Glocke

Das neu konstituierte Wohrataler Gemeindeparlament hat die erste wichtige Personalie für die eigene Arbeit geklärt.

Voriger Artikel
Parlament stellt am Mittwoch erste Weichen
Nächster Artikel
Wildschweine bleiben trotz intensiver Jagd ein Problem

Karl Ludwig Bubenheim (links) ist wieder Vorsitzender des Wohrataler Gemeindeparlaments. Am Dienstag hatte Bürgermeister Peter Hartmann zur ersten Sitzung eingeladen.

Quelle: Michael Rinde

Wohratal. Nur wenige Minuten leitete am Dienstagabend Dr. Gerhard Willmund (CDU) die Sitzung des Gemeindeparlaments. Als ältester der 15 Gemeindevertreter fiel ihm diese Aufgabe zu. Er forderte dazu auf, einen Beitrag gegen Ortsteildenken zu leisten und das „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde zu stärken.

Diesen Gedanken nahm Torsten Dörr, der neue Fraktionsvorsitzende der SPD, gleich auf, als er Karl-Ludwig Bubenheim für das Amt des Vorsitzenden des Gemeindeparlaments vorschlug. Er kritisierte die laufenden Bündnisgespräche zwischen CDU und Offener Liste Wohrataler (OLW) und warb für die Form der Zusammenarbeit der vergangenen Legislaturperiode. Die SPD bleibe bei ihrer Aussage, keinerlei Bündnisse eingehen zu wollen. „Wir erwarten, dass auch uns keiner den Stuhl vor die Tür stellt“, sagte Dörr. Er bot Gespräche über eine Einheitsliste aller Fraktionen für die zu wählenden Mitglieder des Gemeindevorstands an.

Keine der anderen Fraktionen wollte während der Sitzung auf Dörrs Worte eingehen. Die Wahl Karl-Ludwig Bubenheims war dann nur noch eine Formalie. Wie sich schon im Vorfeld andeutete, fiel die Entscheidung einstimmig.

von Michael Rinde

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr