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Breitere Wege, neue Sitzflächen

Stadtbild Breitere Wege, neue Sitzflächen

Die Stadt unternimmt einen weiteren Schritt, um den Weg zwischen Einkaufszentrum Busbahnhof und Stadtmitte für Fußgänger attraktiver zu machen.

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So soll die Wegführung zwischen Unterführung und Stadtmitte künftig aussehen. Illustration: Stadt Stadtallendorf

Stadtallendorf. Schon bei der Debatte um das Innenstadtkonzept war eigentlich allen Beteiligten klar, dass die Wegführung zwischen Stadtmitte und dem Einkaufszentrum am Busbahnhof so attraktiv wie möglich gestaltet sein sollte. Das gelang seinerzeit aber nur stückweise. Den Auftakt bildete die Ausstattung der Unterführung mit farbenreichen Lichtelementen im Jahr 2011. Jetzt soll es weitergehen und zwar in zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten. Rechtzeitig bis zum Weihnachtsgeschäft soll es geschafft sein. Los geht es am Montag.

Zunächst soll der dunkel gepflasterte Weg, der vom Marktplatz bis zur Unterführung führt, insgesamt verbreitert werden. Er ragt dann bis in die jetzigen hellen Pflasterflächen neben dem Kaufhaus-Gebäude hinein. Das Pflanzbeet, das die Parkplatzreihen voneinander trennt, wird künftig etwas größer ausfallen, dafür verzichtet die Stadt sogar auf zwei der kostbaren Parkplätze.

Parallel dazu will die Stadt an der Betonmauer, die an den Weg grenzt, Platz für einen kleinen Grünstreifen schaffen. Eine Hecke soll die Mauer künftig verdecken. Die Leuchtstelen werden dabei integriert. „Wir haben mit Anliegern gesprochen, ob sie die Gelegenheit nutzen und zusätzliche Zugänge zu den Geschäften schaffen wollen. Es gab aber leider kein Interesse“, sagt Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) bei der Vorstellung der Planung.

Im zweiten Abschnitt geschieht noch einiges mehr. So wird der Weg jenseits der Straße des 17. Junis insgesamt etwas breiter auf die Unterführung zulaufen. Gleichzeitig entstehen auf der aus Richtung Stadtmitte gesehen linken Seite Sitzgelegenheiten.

Das Gefälle des Geländes wird durch Stufen aufgefangen. Gleichzeitig wandern die Straßenleuchten von der linken auf die rechte Seite. „Wir haben das schon länger vor, wollten aber erst die Entwicklungen beim Edeka-Neubau abwarten, bevor wir die endgültigen Planungen vornehmen“, sagt Fachbereichsleiter Klaus Hütten. Allerdings müssen für die Veränderungen unterhalb der Bahntrasse mehrere Bäume weichen, wie Hütten erläutert.

Am Zebrastreifen auf der Straße ändert sich nichts, vor allem vor dem Hintergrund, dass die endgültige Straßenführung noch geringfügig angepasst werden muss, wenn der neue Einkaufsmarkt steht.

Die Umgestaltung kostet insgesamt rund 270000 Euro, wobei die Stadt zwischen 60 und 65 Prozent der Bausumme aus dem Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ finanzieren wird.

von Michael Rinde

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