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Breite Zustimmung für neue Rasengrabfelder

Niederklein Breite Zustimmung für neue Rasengrabfelder

In Niederklein kamen am Mittwochabend rund 40 Bürger zu einer vom Ortsbeirat organisierten Informationsveranstaltung für ein neues Rasengrabfeld.

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Im Hintergrund dieser Grabstätten liegt die Fläche, auf der in Niederklein ein Rasengrabfeld entstehen könnte. Archivfoto

Stadtallendorf. Die Stadtverwaltung hatte Friedhofskommissionen und Ortsbeiräte im vergangenen Spätherbst ausführlich über die Idee informiert, Flächen für Rasengräber auszuweisen. Ein wichtiger Anstoß dafür war aus dem größten Stadtteil Niederklein gekommen. Etwa 40 Bürger nutzten am Mittwochabend die Gelegenheit, sich noch einmal selbst über die Pläne der Verwaltung zu informieren. „Mit so viel Resonanz haben wir gar nicht gerechnet“, sagte Niederkleins Ortsvorsteher Hartmuth Koch gestern im Gespräch mit der OP. Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellten die Planungen für den Niederkleiner Friedhof vor.

„Die Niederkleiner sind sehr interessiert“, fasst Koch seine Wahrnehmung der Veranstaltung zusammen. Es habe viele Detailfragen gegeben.

In Niederklein ist ein Feld von 70 Rasengräbern vorgesehen, es ist rund 330 Quadratmeter groß.

Es gab auch ein mehrheitliches Votum für die Grabsteine, die dort künftig einheitlich verwendet werden müssen. In Niederklein hat sich die Mehrheit der Besucher der Informationsveranstaltung für Pultsteine ausgesprochen. Jene Pultsteine sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als Grabplatten, gelten aber als pflegeleichter.

Bei Rasengräbern übernimmt die Stadt die Pflege des Feldes über einen Zeitraum von 30 Jahren, ein Umstand, der vor allem Menschen ohne Angehörige wichtig ist.

Auch in Erksdorf und Wolferode und für den Friedhof in der Kernstadt habe es Zustimmung zu den Rasengrabflächen gegeben, erläuterte Bürgermeister Christian Somogyi gegenüber der OP. In Schweinsberg soll eine andere Lösung geprüft werden Dort könnte ein Urnengrabfeld in einem kleinen Hain auf dem Friedhofsgelände entstehen.

Bis es in Niederklein zu dem neuen Rasengrabfeld kommt, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Denn jetzt müssen Satzungen und Gebührenordnungen geändert werden. „Wahrscheinlich wird es bis zum Jahr 2014 noch dauern“, meint Niederkleins Ortsvorsteher Koch. Es habe auch bei der Veranstaltung am Mittwoch Fragen nach dem Zeitpunkt der Einführung gegeben.

Bürgermeister Somogyi will sich darum bemühen, dass die neuen Grabfelder so schnell wie möglich ausgewiesen werden.

von Michael Rinde

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