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Blitzer erreichen den Ostkreis

Sechs Radarsäulen aufgestellt Blitzer erreichen den Ostkreis

Wer in Gefahrenbereichen in Kirchhain, Wohratal und Rauschenberg zu schnell fährt, wird unter Umständen zur Kasse gebeten.

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Diese Blitzer-Säule in Wohra soll in erster Linie die Kinder der Grundschule (im Hintergrund) vor Rasern schützen. In Halsdorf (Foto unten) steht die erste Säule auf der viel befahrenen Ortsdurchfahrt.     

Quelle: Matthias Mayer

Ostkreis. Die ersten stationären Blitzer haben den Ostkreis erreicht und zwar in den genannten drei Kommunen, die einen gemeinsamen Radar- Ordnungsbezirk zur Verkehrsüberwachung bilden. Die haben gemeinsam ihren Vertragspartner, die brandenburgische Firma German Radar, mit der Aufstellung von Radarsäulen an innerörtlichen Gefahrenstellen an Schulen, Kindergärten und entlang von Schulwegen beauftragt.

Das ist inzwischen zum Teil geschehen. Sechs Säulen stehen bereits: Vier in Wohratal und zwei in Kirchhain. In Wohratal wird bereits „scharf geblitzt“, wie Bürgermeister Peter Hartmann auf OP-Anfrage berichtete. Der Probebetrieb sei seit Freitag abgeschlossen, sagte der Bürgermeister.

Im Ortsteil Wohra steht eine Säule, die in beide Richtungen blitzt, an der Grundschule. Eine solche Säule befindet sich auch an der Hauptstraße von Halsdorf. Zwei weitere Blitzer überwachen das Tempo-Limit am Halsdorfer Kindergarten.

In Kirchhain wurde am Dienstag der erste Blitzer in der Röthestraße, in unmittelbarer Nähe zu Schule, Kindergarten und Friedhof, installiert, der noch am gleichen Abend, so Ordnungsamtsleiter Gordon Schneider, den Probebetrieb aufnahm. Monteure bauten gestern in der Dresdner Straße, die das Schulzentrum durchquert, ein weiteres Radargerät auf. Die Röthestraße wird, wie geplant, eine zweite Säule vor der Alfred-Wegener-Schule erhalten. Zuvor müsse noch das Fundament nachgebessert werden, erklärte Gordon Schneider.

Rauschenberg muss noch ein wenig auf die Säule in der Bahnhofstraße warten. Grund für die Verzögerung ist - so Gordon Schneider - dass für die dortige Stromversorgung bestimmte Bauteile benötigt werden, für die es längere Lieferfristen gibt.

Die Kosten für die Anlage trägt German Radar. Dafür wird das Unternehmen an den Erlösen der Blitzer beteiligt.

von Matthias Mayer

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