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Bis Mitte Dezember ist noch zu tun

B 454 Bis Mitte Dezember ist noch zu tun

Abseits der Fahrspuren der Bundesstraße 454 ist das Bauunternehmen noch mit aufwändigeren Restarbeiten an Lärmschutzwällen, Radweg und Beschilderung beschäftigt.

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Metallkugeln, Sträucher und Steine gestalten den neuen Kreisverkehrsplatz Kleines Foto: Das Ortsausgangsschild aus Richtung Neustadt wird demnächst um ein weiteres auf der anderen Fahrbahnseite ergänzt. Fotos: Karl Weitzel / Archiv

Stadtallendorf. Seit Mitte August rollt der Verkehr über den fertigen zweiten Ausbauabschnitt der B 454. Bauarbeiter sind seitdem allerdings immer noch mit einigen Restarbeiten beschäftigt. Und die letzten Arbeiten werden wohl erst im Laufe des Dezembers beendet sein. Fertig ist zwischenzeitlich die Bepflanzung samt der künstlerischen Elemente, Metallkugeln, auf dem Kreisverkehrsplatz.

Fertig sind mittlerweile auch die Lärmschutzwälle und -wände. „Dort fehlt die Bepflanzung im Moment allerdings noch“, sagt Sonja Lecher, Sprecherin von Hessen Mobil in Marburg. Anfang des Jahres soll sie je nach Witterung angegangen werden. Bis April soll auch entlang der Böschungen und Wälle alles wieder ergrünen. Dort sind vor allem Sträucher vorgesehen. Entlang des Radweges werden im Frühjahr Lindenbäume gepflanzt.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen entstehen die Fundamente für eine große Schilderbrücke. Sie ist vor allem für Ortsfremde gedacht und steht künftig hinter der Bahnbrücke, gesehen aus der Fahrtrichtung Kirchhain. Nach Aushärtung des Betons, was mehrere Wochen dauern wird, folgt die eigentliche Schilderbrücke. Und wenn die Brücke steht, sind noch etwa 35 Meter Leitplanken in Richtung des Opel-Autohauses aufzustellen.

Die früheren Hinweisschilder, die den Weg in Richtung einzelner Stadtallendorfer Unternehmen weisen, werden in den nächsten Wochen ebenfalls wieder angebracht.

Bei einem besonderen und verkehrsrechtlich wichtigen Schild wird es übrigens eine Ausnahmeregelung geben. Gemeint ist das Ortsausgangsschild, das unmittelbar hinter der Kreuzung Hauptstraße/B 454 und Bahnhofstraße aus Fahrtrichtung Neustadt auf der linken Seite steht. Das Schild ist aufgrund von Bäumen sehr schlecht zu sehen. Darum soll nun per Ausnahmegenehmigung erlaubt werden, dass ein zweites Ortsausgangsschild auf der rechten Fahrbahnseite platziert werden darf.

Im Normalfall stehen Ortsausgangsschilder grundsätzlich nur in Fahrtrichtung gesehen auf der linken Seite, Ortseingangsschilder hingegen auf der rechten Seite. Ausnahmen muss in jedem Falle die Straßenverkehrsbehörde genehmigen, wie die Hessen-Mobil-Sprecherin erläutert. Das betreffende Ortsausgangsschild ist wegen der Tempobegrenzungen von besonderer Bedeutung. Denn mit Passieren des Ortsausgangsschildes gilt Tempo 100 (diese Zeitung berichtete).

Die Beschilderung entlang des zweiten Ausbauabschnitts der B 454 soll auch noch einmal ingesamt überprüft werden, sobald alles fertiggestellt ist. Laut Sonja Lecher soll es einen gemeinsamen Termin aller Behörden einschließlich der Stadtverwaltung dafür geben.

von Michael Rinde

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