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Biogasanlage in der Warteschleife

Biogasanlage Biogasanlage in der Warteschleife

Auch für Bauvorhaben der der grünen Technologie mahlen die Mühlen der Bürokratie äußerst langsam. Das zeigt jetzt das Beispiel der großen Biogasanlage, die die E.on in Stausebach bauen will.

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Noch schlängelt sich die in ihrem Unterlauf renaturierte Wohra durch eine mondähnliche Landschaft.

Quelle: Matthias Mayer

Stausebach. Eigentlich sollte die geplante Anlage noch in diesem Jahr gereinigtes Biogas in das Erdgasnetz einspeisen. Doch daraus wird nichts, wie Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) am Dienstagabend vor dem Ausschuss für Umwelt und Soziales berichtete.

Kirchner erstattete dem Gremium, das erstmals unter Leitung seiner neuen Vorsitzenden Helga Sitt (Bündnis 90/ Die Grünen) tagte, einen Sachstandsbericht zu dem im Raum Kirchhain heftig diskutierten Großprojekt. Danach wird sich der Bau der Biogasanlage um ein ganzes Jahr verschieben. Mit einer Inbetriebnahme ist, so der Bürgermeister, frühestens zum Ende des Jahres 2012 zu rechnen.

Der Durchführungsvertrag, den die Stadt mit dem Bauherren zur Reduzierung des Maisanbaus und zur Minimierung der Verkehrsbelastung durch den Mais anliefernden Traktor-Gespanne schließen möchte, sei für die Verzögerung nicht verantwortlich, erklärte Kirchner. Diese gingen auf das Konto von naturschutz- und wasserschutzrechtlichen Belangen und vor allem auf die Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImschG). Selbst für jede serienmäßige Biogasanlage müsse ein Gutachten über deren Emissionen erstellt werden. Diese Gutachten seien sehr aufwändig, erklärte Kirchner.

von Matthias Mayer

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