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Bioenergiefieber packt Schwabendorf

Bioenergie und Nahwärmeversorgung Bioenergiefieber packt Schwabendorf

Der Andrang war überwältigend: Gut 100 Bürger informierten sich am Samstag auf Einladung der Stadt Rauschenberg im Bioenergiedorf Josbach über Bioenergie und Nahwärmeversorgung.

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Josbachs Ortsvorsteher Michael Emmerich (Mitte) und Bürgermeister Manfred Barth (rechts vor dem Container) stellten Nahwärme-Interessenten aus Schwabendorf, Ernsthausen und Rauschenberg das Josbacher Nahwärmenetz vor.

Quelle: Matthias Mayer

Josbach. Am Ende der dreieinhalbstündigen Veranstaltung ging es nicht mehr um die Frage, ob der Stadtteil Schwabendorf Rauschenbergs zweites Bioenergiedorf werden wird, sondern welcher Haushalt in dem idyllischen Hugenotten- und Waldenserdorf an ein Nahwärmenetz angeschlossen werden kann und wer nicht.

„Wer da nicht mitmacht, ist ganz schön blöd“, sagte ein Schwabendorfer gegenüber dieser Zeitung. „Das Nahwärmenetz ist Gesprächsthema Nummer eins im Dorf. Bei allen möglichen Gelegenheiten wird darüber gesprochen“, erklärte der Schwabendorfer Landwirt Heinrich Müller, der gemeinsam mit seinem Sohn Karsten und zwei Berufskollegen neben seinen Stallungen die 420-kW-Biogasanlage bauen will, die ein mögliches Nahwärmenetz in Schwabendorf mit Abwärme aufheizen soll.

Die dort erzeugte Wärme reicht aber nur für 40 bis 50 Häuser. Die Sorge, nicht zu den maximal 50 Hauseigentümern zu gehören, die an das Nahwärmenetz angeschlossen werden können, zog sich wie ein roter Faden durch die Fragen, die beim abschließenden Kaffeetrinken im vollbesetzten Ernsthäuser Gemeinschaftshaus Storchennest gestellt wurden.

von Matthias Mayer

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