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Bierfans entscheiden zwischen Neustädter Gerstensäften

Bierfest Bierfans entscheiden zwischen Neustädter Gerstensäften

Das hessische Neustadt hat den Junker-Hansen-Trunk. Aber auch andere Neustadts in der Republik haben ihren eigenen Gerstensaft. Am Wochenende kann gekostet werden.

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So wirbt die Neustädter Bürgergarde für ihr erstes Bierfest, das am Samstagabend stattfindet. OP-Repro

Neustadt. Wer sich am nächsten Samstag nach dem Schlendern über das Straßenmaler-Festival ein wenig regenerieren möchte, hat bei der Wahl seines Bieres eine besondere Auswahl. Die Bürgergarde Neustadt organisiert das erste Bierfest - und zwar mit Bieren aus anderen Neustädten. Wie wäre es mit einem „Neustädter Löwenpils“, das seinen Ursprung in Neustadt am Rübenberge hat? Oder doch lieber ein Glas Weizenbier aus Neustadt in Holstein, hergestellt von „Klüvers Brauhaus“? Alternativ wäre da natürlich auch die Möglichkeit, einen Schluck „Biberbräu zu verkosten. Das Bier, das standesgemäß mit einem Biber nebst Bierfass und Gerstenzweig für sich wirbt, stammt aus Neustadt an der Weinstraße.

Und wer „markentreu“ bleiben will, kann natürlich auf den im vergangenen Jahr erstmals angesetzten Junker-Hansen-Trunk setzen. Das in Alsfeld gebraute Bier gehört inzwischen zu jedem Fest in der Junker-Hansen-Stadt dazu.

Der „Junker-Hansen-Trunk“ gab bei der historischen Neustädter Bürgergarde auch den Anlass für das besondere Fest. „Wir wollten zunächst einfach nur wissen, ob es auch andere Neustädter mit eigenem Bier gibt“, sagt Martin Krapp von der Bürgergarde. Bei den Recherchen wurden die Gardisten fündig, wie sich am Samstag feststellen lassen wird. Weil die Bürgergarde der Neustadt-Bewegung traditionell verbunden ist, passt dieses „Neustädter Bierfest gleich in mehrfachem Sinne.

Übrigens: Mit eigenem Bier hat die Bürgergarde ja schon länger Erfahrung. Schließlich präsentierte sie gemeinsam mit dem VfL Neustadt schon 2011 das „Junker-Hansen-Bräu“. Am Samstag startet das erste Bierfest um 18 Uhr am „Haus der Vereine“. Fassanstich ist gegen 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr spielt das Jugendblasorchester Neustadt bis etwa 22 Uhr. Dann übernimmt „DJ Hitti“ das Musikprogramm beim Fest.

An Unterstützung mangelt es den Bürgergardisten nicht, etwa 50 Helfer stehen bereit. Am zweiten Tag des fünften Straßenmalerfestivals, am Sonntag, öffnet um 14 Uhr auch wieder das beliebte „Biedermeier-Cafe“ im historischen Rathaus. Das hat sich beim Straßenmalerfestival schon fest etabliert. „Und wir hoffen, dass das Bierfest auch zur Tradition wird“, sagt Martin Krapp.

Dann seien es auch Besuche aus anderen Neustädten möglich. Am Samstagabend, bei der Bierfestpremiere, bleiben die hessischen Neustädter zunächst noch unter sich.

von Michael Rinde

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