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Biber-Bier schmeckt leicht nach Sumpf

Karneval Biber-Bier schmeckt leicht nach Sumpf

Indianer, Cowboys, Zwerge, Bauchtänzerinnen, Badenixen und eine weiße Friedensfahne sorgten beim Karneval für Jung und Alt im Ranzenbau für mächtig viel Stimmung.

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Die neue Mini-Showtanzgruppe eroberte die Herzen im Nu.

Momberg. "Das war Spitze!“ Mit diesem Ausruf feierten rund 180 Besucher die närrischen Akteure. Vortrefflich hatten die 13 Frauen des närrischen Komitees vom Treffpunkt B das amüsante, vierstündige Programm mit Sketchen, Büttenreden und Tänzen vorbereitet.

„Indianerin“ und Moderatorin Sonja Stark begrüßte Bürgermeister Thomas Groll als „großen Biber aus dem Sumpfiland“ und alle Ortsvorsteher originell in Reimform. Für den Nachmittag hielt sie eine besondere Regel bereit: Wird die weiße Friedensfahne geschwenkt, gilt es, die Akteure mit einer „Rakete“ zu belohnen.

Erstmals war dies bei den „Ranzen Minis“ der Fall, die mit einem Gardetanz für einen gelungen Programmauftakt sorgten. Maria Schmitt, Ursula Lecher, Klaudia Geisel, Helga Ramb, Gisela Wüst, Rita Wermann, Gabriele Mösch, Gabi Sack, Iris Ebel, Gabi Fischer, Susanne Wilhelm und Marie-Luise Wolf sorgten als Synchronschwimmer, als Models mit einem Universalkleidungsstück, als nimmersatte Kuchenliebhaberinnen, als Babys mit Lätzchen und Rassel, im Sketch „Schwarzer Milch“, beim „Putzfrauentanz“ und beim Taufgespräch in wechselnder Besetzung für Lachsalven.

Als Zwerge nahmen Gisela Wüst, die auch in der Bütt begeisterte, Gabriele Mösch, Gabi Fischer, Helga Ramb, Susanne Wilhelm, Marie-Luise Wolf und Ursula Lecher das „Neueste von hier und dort“ ins Visier. „Der Teich in Momberg ist so schön, auf den Bänken kann man so romantisch sitzen, da stören nur die Nilgänse, hoffentlich kann man die Bänke noch retten, wenn Nilgänse sie nutzen als Toiletten“, berichteten sie.

Für das Junker-Hansen-Bier hatten sie kritische Worte übrig: „Das schmeckt ganz leicht nach Sumpf.“ Und auch der Bürgermeister bekam sein Fett weg. „Seit er Vater ist, spielt so manche Verpflichtung keine Rolle. Wenn am Sonntag Badetag ist, lässt er alles stehen, anscheinend wird die Woche über das Wasser abgestellt.“ Auch zur Familienplanung und der Bürgermeisterwahl muss sich das Stadtoberhaupt manches anhören: „Überall war Groll der führende Kopf, im Momberg gewann er keinen Blumentopf.“ Lobende Worte gab es für die Mengsberger: „Was die so alles schaffen, jetzt geht’s mit allen Mann ganz grün zum Bundeswettbewerb nach Berlin.“

Für besonderes Entzücken und laute Bravorufe sorgte die Tanzeinlage der neu gegründeten Momberger Mini-Showtanzgruppe. Die Tänzer sind zwischen drei und fünf Jahre alt - und waren damit die Jüngsten auf der Bühne.

Mit einem Bauchtanz und viel nackter Haut sorgte das Kirchhainer-Kolping-Karnevals-Ballett für Begeisterungsstürme, ebenso wie die „Ranzenfunken“ mit ihrem Gardetanz.

Von den Unterschieden zwischen Mann und Frau berichtete amüsant Gabi Sack in der Bütt. Musikalisch sorgte Karl-Heinz Mai am Keyboard für eine gute Stimmung im Saal.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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