Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Bernd Schöler rast zu Gesamtsieg

ADAC-Autoslalom Bernd Schöler rast zu Gesamtsieg

Qualmende Reifen und ein Hauch von Benzin in der Luft: Mit dem 34. und 35. ADAC-Slalom 2000 lud der Motorsportclub Stadtallendorf Fahrer aus ganz Hessen zum Tanz um die Pylonen.

Voriger Artikel
Verein begeistert Menschen fürs Imkern
Nächster Artikel
Stadt reduziert Mäharbeiten

Dieter Glöde (rechts) und Karl-Heinz Gebhardt (links) vom
Motorsportclub Stadtallendorf schickten die Fahrer auf die 1800 Meter lange Strecke. Rund 200 Besucher verfolgten im Laufe des Tages die spannenden Rennen um die schnellste Rundenzeit. Auf der Strecke Udo Rath aus Bad Berleburg mit seinem Opel Kadett.
Fotos: Karin Waldhüter

Neustadt. Mit über einer Stunde Verspätung konnten die ersten Fahrer am frühen Sonntagmorgen erst an den Start gehen. Dichter Nebel mit einer Sichtweite von unter fünfzig Metern hatte die Startzeiten der einzelnen Klassen beim Saisonauftakt gehörig durcheinandergebracht. „Die Sichtweite war so gering, dass die Fahrer die nächsten Pylonen nicht sehen konnten“, berichtet der Vorsitzende des Motorsportclubs Vigo Führer.

Zum vierten Mal veranstaltete der Motorsportclub Stadtallendorf auf dem Gelände der Firma Geisel, ehemals Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, den 1800 Meter langen ADAC-Automobil­slalom.

Bereits am Samstag hatten die aufwendigen Vorbereitungen der Vereinsmitglieder für die Doppelveranstaltung begonnen. Der Parcours wurde abgesteckt, wobei auf einen flüssigen Verlauf und die Einhaltung von Sicherheitsabständen geachtet wurde. Sperrzonen für Besucher wurden mit Trassier-Band eingezäunt und ein Fahrerlager eingerichtet. Sportleiter Markus Siebert war wieder für die Streckenführung verantwortlich und Marco Gebhardt übernahm die Einteilung der rund 16 Streckenposten. Sportkommissare überwachten den Verlauf der Veranstaltung, die für den Mittelhessen-Cup, das ADAC-Erfolgs- und Sportabzeichen und die Hessische DMV-Auto-Slalom-Meisterschaft gewertet wurde.

30 Mitglieder und Helfer im Einsatz

Insgesamt waren am Sonntag 30 Mitglieder und Helfer als Streckenposten, im Rennbüro oder als Stadionsprecher aktiv und sorgten für die Bewirtung der Besucher.

Aus ganz Hessen waren zum 34. ADAC-Slalom 33 Starter angereist, die sich auf ihren schnellen Boliden spannende Kämpfe um die schnellste Rundenzeit lieferten. 31 Fahrer gingen noch einmal am Nachmittag beim 35. Lauf an den Start. „Im letzten Jahr wurde die Zieleinfahrt im Bereich der Auslaufzone verbessert, das kommt bei den Fahrern gut an und bietet entsprechende Sicherheit“, stellte Vigo Führer zufrieden fest.

Das bestätigt Manuel Delgado aus Dautphetal, der mit seinem schwarzen Opel Ascona B gerne nach Neustadt kommt. „Das ist eine super Veranstaltung, alles ist gut organisiert, die Stecke ist schön lang und anspruchsvoll und das Rennen ist das schönste im Mittelhessencup“, berichtet er. Dabei stehe das Fahrvergnügen im Vordergrund, erzählt er weiter.

Eingeteilt in verschiedene Hubraumklassen gingen die Fahrer in den Gruppen G (Serienfahrzeuge), Gruppe F (verbesserte Fahrzeuge) und H (offene Klasse mit modifizierten Fahrzeugen) an den Start.

Beim 34. Lauf driftete Leon Edenhofner aus Melsungen in der Gruppe G als Schnellster um die Pylonen. Stefan Fischer aus Butzbach belegte in der Gruppe F den ersten Platz, und Bernd Schöler aus Niederndorf siegte mit seinem starken Simca in der Gruppe H und holte sich mit der schnellsten Zeit den Gesamtsieg sowohl beim 34. als auch bei dem anschließenden 35. Lauf. Marc Frölich aus Niedenstein siegte beim 35. Lauf in der Gruppe G. Ebenfalls den zweiten Sieg holte sich Stefan Fischer beim zweiten Rennen mit seinem Renault Clio.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr