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Beim Tauziehen ist eine kluge Taktik gefragt

Meisterschaft Beim Tauziehen ist eine kluge Taktik gefragt

Beim fünften Lauf der Norddeutschen Meisterschaften im Tauziehen am Sonntag in Momberg sicherte sich Tabellenführer „Tauziehgruppe 1982 Philippinenburg U-Thal“ in beiden Gewichtsklassen die Meisterschaft.

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Obwohl sie sich mächtig ins Zeug legten, konnten die Momberger das Ziehen um Platz 3 nicht für sich entscheiden.

Quelle: Christoph Wohlleben

Momberg. Tauziehen als Sportart klingt zuerst einmal exotisch. Dabei war der Seilsport bis in die 1920er Jahre hinein sogar Olympische Disziplin und wird auch heute bei den sogenannten Worldgames noch als Weltmeisterschaft ausgetragen. „Besonders im Süddeutschen Raum ist Tauziehen noch weit verbreitet“, erklärt Walter Schmidt, Vorsitzender des Tauziehclubs Momberg. „Die Wettkämpfe hier in Momberg finden seit fast 30 Jahren regelmäßig statt.“ Und ein Spektakel ist es auch noch. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer schenken sich die Mannschaften nichts. Mit aller Kraft legen sich die Männer ins Seil, Staub wirbelt vom Boden auf, wo sich die Spezialstiefel der Mannschaften in die trockene Wiese bohren und der Schweiß fließt in Strömen. Kein Zweifel: Tauziehen ist ein Leistungssport. Zwei- bis dreimal trainiert eine Mannschaft wie Philippinenburg, um das hohe Leistungsniveau zu halten. „Der Aufstieg von der Regionalliga Nord in die Bundesliga kommt für uns aber schon aus finanziellen Gründen nicht in Frage“, so Mannschaftstrainer Herbert Döhne. Sollte man Tabellenführer bleiben, will der Verein aber dennoch an den deutschen Meisterschaften teilnehmen, die am 6. September in Goldscheuer stattfinden.

von Christoph Wohlleben

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