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Beim Start sind es sieben Mitglieder

Politik Beim Start sind es sieben Mitglieder

Die von Manfred Thierau angekündigte neue Wählergemeinschaft "Bürgerunion Stadtallendorf" (BUS) hat sich am Samstag gegründet. Wie die OP berichtete, ist Thierau bei den Republikanern ausgetreten.

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Diese Gruppe bildet die Keimzelle der neuen Wählergemeinschaft „BUS“. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Mit BUS soll es einen überparteilichen Neustart in Stadtallendorf geben.

Beim Auftakt am Samstag kamen allerdings gerade einmal sieben Gründungsmitglieder zusammen, darunter Manfred und Andrea Grigat-Thierau. „Vielleicht war der Termin doch nicht so glücklich gewählt“, bedauerte Thierau. Kurzerhand wurde die eigentlich auch schon vorgesehene Vorstandswahl auf einen späteren Termin im Januar verschoben.

Dann soll auch die Arbeit an Satzung und Programm beginnen. Im Frühjahr 2016 soll BUS dann bei der Kommunalwahl antreten. Dort rechnet sich Thierau gute Chancen aus. Seine Begrüßungsrede fiel angesichts der geringen Teilnehmerzahl am Samstag im Jugendzentrum kurz und bündig aus. Die Stadtentwicklung hin zum Mittelzentrum werde im Vordergrund stehen. Und dann wurde es noch ein wenig feierlich: „Heute wird auch ein wenig Geschichte in unserer Heimatstadt geschrieben. Wann gründet sich schon mal eine neue Wählervereinigung?“, fragte Thierau in die Runde. Landes- oder Bundespolitik soll bei BUS keine weitere Rolle spielen. Finanzieren will sich die Wählergemeinschaft unter anderem auch durch Info- und Verkaufsstände in Stadtallendorf.

Bis zur Wahl will der formell nunmehr parteilose Thierau seine Mandate in Stadtparlament und Kreistag weiter ausüben, weiterhin aber wohl unter dem bisherigen Fraktionsnamen „Republikaner“. Gleiches gilt für seine Frau, die allerdings den Republikanern nie angehört hat.

von Michael Rinde

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