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Beim Solisten springt der Funke über

Neujahrskonzert Beim Solisten springt der Funke über

um Neujahrskonzert des Studenten-Sinfonieorchesters (SSO) Marburg war die Stadthalle ausverkauft. Die Erwartungen des Publikums waren hoch und wurden vom Ensemble nicht enttäuscht.

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Das Studenten-Sinfonieorchester Marburg zeigte in der Stadthalle erneut sein hohes Potenzial.

Quelle: Yanik Schick

Stadtallendorf. Für viele Zuhörer war es einer der ersten Gänsehaut-Momente des neuen Jahres: Kraftvoll intonierte der Solist Sungmin Song gemeinsam mit dem Studenten-Sinfonieorchester Puccinis weltberühmte Arie „Nessun Dorma“. Schon bevor das Stück zu Ende war, begannen die Gäste zu applaudieren. Danach gab es stehende Ovationen.

Dirigent Ulrich Manfred Metzger wirkte zufrieden, der Funke schien auf das Publikum übergesprungen.

Beim Neujahrskonzert des Studenten-Sinfonieorchesters Marburg ist die Stadthalle restlos ausverkauft. 700 Besucher waren es nach Angaben der Stadt. Selbst kurz vor Beginn des Konzerts standen ein paar Leute ohne Karte am Eingang und hofften, doch noch irgendwo einen freien Platz zu bekommen.

"Höchste Qualität geboten"

Der Stadtallendorfer Curt Conseil hörte das Neujahrskonzert des SSO zum ersten Mal. Er berichtete der OP, dass Bekannte schon lange von der Musik des Orchesters geschwärmt hätten, dass er aber in den zurückliegenden Jahren nie an Karten gekommen sei. Diesmal hatte es also endlich geklappt. Hatte es sich auch gelohnt, fragte die OP nach dem Konzert? „Es war spitzenmäßig“, sagte Conseil und lobte „das Zusammenspiel, die Harmonie und die Klangfülle“ der rund 80 Musiker auf der Bühne.

Das Orchester begann den Abend mit Franz von Suppés „Leichte Kavallerie Ouvertüre“ und Tschaikowskys „Schwanensee-Walzer“. Der Zuhörer musste kein Fachmann klassischer Musik sein, um die bekannten Melodien zu erkennen. Sungmin Song, der koreanische Solist, hatte seinen ersten großen Auftritt mit Verdis „La donna è mobile“. Zum Abschluss spielte das Studenten- Sinfonieorchester, ein zweites Mal an diesem Abend, die stimmungsvolle „Bahn-Frei-Polka“ von Eduard Strauss, bei der das Publikum begeistert mitging.

„Es wird nicht zwei Stunden ‚larifari‘ gebracht, sondern man bekommt auf prägnante Art höchste Qualität geboten“, freute sich Zuhörer Carsten Zulauf. Er will auch im kommenden Jahr wieder beim Neujahrskonzert des Marburger SSO dabei sein. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele Leute schon Tradition geworden ist, das Konzert zum Jahresbeginn zu besuchen.“

von Yanik Schick

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