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Beim Jubiläum sollen Kopien stehen

Die „Fünf Tugenden“ Beim Jubiläum sollen Kopien stehen

Hatzbachs Ortsvorsteher und Stadtallendorfer Stadtverwaltung haben ein Wunschziel: Sie hoffen, dass die Abgüsse der „Fünf Tugenden“ bis zur 750-Jahr-Feier an ihrem Platz stehen.

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Im Jahr 2008 wurden einige der „Tugenden“ freigeschnitten und damit wieder sichtbar gemacht.

Quelle: Tobias Hirsch

Hatzbach. Am vergangenen Dienstag unterschrieben die Stadt Marburg und die Familie von Knoblauch den Dauerleihgabe-Vertrag über die „Fünf Tugenden“. Die Barockstatuen, die etwa 300 Jahre alt sind, stehen seit mehr als 150 Jahren in dem Stadtallendorfer Stadtteil. Sie befinden sich in Zukunft auf dem Firmaneiplatz der Universitätsstadt.

Des einen Freud ist zumindest teilweise des anderen Leid: Der Ortsbeirat Hatzbach hat sich seit Längerem mit der Zukunft von „Liebe, Gerechtigkeit, Glaube, Mäßigkeit, Hoffnung“, den „Fünf Tugenden“ befasst. Ortsvorsteher Frank Drescher ist froh darüber, dass es Abgüsse der Barock-Statuen im Ort geben wird. „Wir wollten immer, dass von den Tugenden etwas in Hatzbach bleibt“, sagt Drescher.

Noch ist aber nicht klar, wo die Abgüsse in Zukunft ihren Platz in Hatzbach finden werden. Ideen, über die noch diskutiert werden muss, gibt es allerdings laut Drescher bereits. Fest steht bisher nur, dass die Abgüsse zusammenstehen werden. Und deren Standort werde deutlich attraktiver sein als der, den die Originale in Hatzbach derzeit noch haben.

von Michael Rinde

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