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Bei erster Patrouille fährt die Angst mit

Bundeswehr in Afghanistan Bei erster Patrouille fährt die Angst mit

Beim schlimmsten Angriff auf die Bundeswehr in Afghanistan seit fast einem Jahr hat ein afghanischer Soldat ein Blutbad angerichtet: Zwei deutsche Soldaten sind tot, drei weitere schwebten am Freitagabend noch in Lebensgefahr.

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Tobias Ehlke steht in der Nähe des Camps, in dem er stationiert ist.

Quelle: Privatfoto

 Kabul. Der Angreifer, der eigentlich zum Schutz des Bundeswehr-Außenpostens „OP North“ eingesetzt war, wurde erschossen.

Bei den toten Bundeswehrsoldaten handelt es sich um einen 22-jährigen Gefreiten und einen 30 Jahre alten Hauptfeldwebel aus Bayern. Der Stadtallendorfer Offizier Tobias Ehlke glaubt an einen noch lange Zeit notwendigen Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Ehlke ist seit Ende Oktober vergangenen Jahres in der afghanischen Provinz Badakshan stationiert.

In einem vor wenigen Tagen geführten Gespräch mit dieser Zeitung bezeichnet Ehlke dieses Provinz als vergleichsweise friedlich. „Aber es ist uns allen bewusst, dass sich auch bei uns die Lage von einer Sekunde auf die andere ändern kann“, sagt der Offizier.

von Michael Rinde

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