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Bei Alarm stoppt Ampel den Verkehr

Baustelle Bei Alarm stoppt Ampel den Verkehr

Bisher gibt es mit der Baustelle an der Straße des 17. Juni keine größeren Probleme für Autofahrer und Fußgänger, von einer kleinen Umleitung für Fußgänger abgesehen. Bald startet die nächste Bauphase und die bringt Einschränkungen.

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Derzeit sind Bauunternehmen und Stadtwerke noch in Höhe der Unterführung mit Leitungsarbeiten beschäftigt.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Die neue Fahrbahn schlängelt sich bereits an der Bahnlinie entlang. An der Unterführung sind Arbeiter damit beschäftigt, Versorgungsleitungen auszutauschen. Fußgänger werden deshalb seit vergangener Woche umgeleitet durch die Stadtmitte. Bürgermeister Christian Somogyi warb gestern noch einmal eindringlich, sich an diese kurze, barrierefreie Umleitungsstrecke auch zu halten und nicht auf Schleichwege zurückzugreifen. „Die benutzt jeder auf eigene Gefahr“, mahnte er. Die Verlegung der Straße des 17. Juni ist wegen des Neubaus eines Edeka-Marktes inmitten der Stadt, nahe des Kaufhauses, nötig geworden (die OP berichtete mehrfach).

Am Donnerstag stellte die Stadtverwaltung die nächsten Schritte bei den Straßenbauarbeiten vor:

Aller Voraussicht nach ab Dienstag erfolgt die Asphaltierung der neuen Fahrbahn. Bis zum 17. Juli wird dann auch der Durchgang zur Unterführung gepflastert und die Trasse schließlich freigegeben. Dann dürfte auch die Zeit der Fußgänger-Umleitung vorbei sein.

Zahlreiche Leitungen im Weg

Am 16. und 17. Juli wird eine besondere Umleitung für Autofahrer eingerichtet. Sie führt an der Einmündung in die Straße des 17. Juni über das Gelände des Feuerwehr-Stützpunktes. Denn: Ab 20. Juli beginnt das Bauunternehmen damit, den kleinen Kreisverkehr zu bauen. Über diesen Minikreisel wird in Zukunft der Autoverkehr Richtung Stadtmitte und vom Parkplatz aus geführt. Zunächst müssen aber auch dort die im Boden liegenden Leitungen verlegt werden - und das sind nach Angaben aus der Stadtverwaltung einige. Für die Feuerwehr, deren Einsatzbereitschaft rund um die Uhr sichergestellt sein muss, bedeutet die Umleitung über ihr Gelände „wohl keine größere Beeinträchtigung“, wie Stadtbrandinspektor Uli Weber erläutert. Dazu bedarf es aber einiger Vorkehrungen: So wird eine Baustellenampel an der Parkplatzanlage aufgestellt. Sie blinkt im Regelfalle. Bei einem Alarm schaltet sie auf Rot und stoppt damit zwei Minuten lang den Autoverkehr aus Richtung Parkplatz zur Herrenwaldstraße. Damit soll sichergestellt werden, dass Feuerwehrleute bei der Fahrt zum Stützpunkt ungehindert vom Gegenverkehr zum Stützpunkt kommen. „Die ersten, die in der Nähe wohnen, sind schon 45 Sekunden nach Alarm dort“, sagt Weber. In der Regel verlässt spätestens fünf Minuten nach Alarm der erste Wagen die Wache.

Markt-Neubau beginnt im Herbst

Sollte die Zufahrt mal wegen einer Panne oder einem Unfall blockiert sein, gibt es eine vorsichtshalber angelegte Notausfahrt. „All das haben wir auch mit Kreisbrandinspektor Lars Schäfer und der Wehrführung abgestimmt“, betont Fachbereichsleiter Hubertus Müller.

Während der Arbeiten am Minikreisel werden Fahrzeuge über die neue Straße geführt, bis sie in Nähe des Kaufhauses auf die Parkplatzanlage geleitet werden. Ende August, so schätzt Projektleiterin Anne Bernbeck von der Stadtverwaltung, ist dann auch der Minikreisel fertiggestellt. Diese etwas massiveren Eingriffe in den Straßenverkehr ließen sich leider nicht vermeiden, bedauert Bürgermeister Somogyi. Doch erfolgten diese Arbeiten bewusst während der Ferien.

Für die Stadt bedeutet das gesamte Projekt angesichts der eigenen Großbaustelle Hallenbad auch eine Herausforderung. Im Herbst beginnt dann schließlich der eigentliche Bau des neuen Marktgebäudes.

von Michael Rinde

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