Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Becker folgt auf Bieker

Ortsbeirat Rüdigheim Becker folgt auf Bieker

Im Amöneburger Stadtteil Rüdigheim ist der Ortsbeirat fast komplett neu besetzt. Bernhard Becker löst Martin Bieker als Ortsvorsteher ab.

Voriger Artikel
Ehrenbriefe für Adam März und Ilona Pohl
Nächster Artikel
Großseelheim zieht‘s nach Europa

Der neu gewählte Ortsbeirat mit dem Bürgermeister Michael Plettenberg (von links) Herbert Lang, Petra Becker, Angelika Pfeiffer und Bernhard Becker.

Quelle: Klaus Böttcher

Rüdigheim. Die Wahl ging einstimmig bei eigener Enthaltung des jeweils zu Wählenden schnell über die Bühne. Die Mitglieder wählten Bernhard Becker zum neuen Ortsvorsteher, Angelika Pfeiffer zur Stellvertreterin und Petra Becker zur Schriftführerin. Außerdem gehört Herbert Lang dem neu gewählten Gremium an. Dirk Wieber, der als fünftes Mitglied in den Ortsbeirat gewählt wurde, gab sein Amt ab, da er in den Magistrat der Stadt gewählt wurde. Ausgeschieden sind Martin Bieker, Stefan Krähling, Carsten Dörr und Heiko Herz.

Bernhard Becker sagte nach der Wahl: „Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt und den Ortsvereinen.“ Bei den Vereinen sei es so, dass jeder sein eigenes Süppchen koche. Man sollte sich mal wieder zusammen setzen und gemeinsame Sachen planen. Als Beispiel nannte er ein Dorffest. „Wir wollen die Gemeinschaft im Dorf wieder hinbekommen“, betonte er.

Protokolle sind keine Arbeitsaufträge

Petra Becker hatte einige Fragen an den Bürgermeister Michael Plettenberg. „Wie stellt sich der Bürgermeister die Zusammenarbeit vor, und wer ist Ansprechpartner?“ Der Ortsbeirat sei nur ein beratendes Gremium. Der Ortsvorsteher sei erster Ansprechpartner für die Bürger, erklärte der Bürgermeister. „Manche Dinge können im Dorf geregelt werden“, betonte er. Wenn nicht, dann sei er als Bürgermeister der Ansprechpartner.

Weiter erklärte Plettenberg, dass der Ortsbeirat durch den städtischen Verteiler viele Informationen bekomme, stellte aber heraus, das die Protokolle der Ortsbeiratssitzungen keine Arbeitsaufträge für die Stadt seien. Anliegen müssten extra eingereicht werden. Auf die Frage, ob die Stadt für Eigenleistungen im Dorf Geräte wie beispielsweise einen Bagger zur Verfügung stelle, antwortete Plettenberg, grundsätzlich „Ja“.

Außerdem erklärte der Bürgermeister dem neuen Ortsbeirat, dass er jährlich ein Budget von 1000 Euro zur Verfügung habe.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr