Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
„Bauzaun-Irrgarten“ hat in einigen Tagen ein Ende

Stadtallendorf „Bauzaun-Irrgarten“ hat in einigen Tagen ein Ende

Bis auf eine kurze Unterbrechung im Juni ist Stadtallendorfs Marktplatz seit Mai geprägt von Bauzäunen.

Voriger Artikel
Altstadt-Vereine setzen auf Bewährtes
Nächster Artikel
Beim Tauziehen ist eine kluge Taktik gefragt

Bald ist die Zeit der Bauzäune direkt am Cafe am Markt vorbei. Davon geht die Stadtverwaltung aus.

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. Bauzäune beherrschen seit Monaten das Bild im Herzen Stadtallendorfs, der Stadtmitte. Besonders schlimm trifft es mitten in diesen wechselhaften Hochsommer-Wochen Christina Schindler, Betreiberin des Cafés am Markt. Ihre Gäste im Freien haben einen besonderen Logenplatz, direkt angelehnt am Metallzaun. Am vergangenen Sonntag schloss sie ihr Cafe wegen der Baustellen-Situation gleich ganz. Im Mai hatten die Bauarbeiten begonnen, zunächst nur vor dem Tegut-Markt. Nach und nach kamen immer mehr kleine Baustellen auf dem Marktplatz hinzu. Für jede Kleinbaustelle, egal ob für Lichtstellen, Sitzgruppen oder Bäume, gab es neue Zäune, um Fußgänger von Baugruben fernzuhalten. Rund um das Gemeinschaftszentrum sind die Arbeiten ebenfalls in vollem Gange. Wer durch die Straße Am Hallenbad läuft, muss ebenfalls am Zaun entlang. Das Pflaster ist zu einem Teil aufgenommen. „Hier sind oft einfach zu wenig Leute", sagt eine 24 Jahre alte Mutter, die ihren Kinderwagen an den Zäunen entlang schiebt. Sie kommt beinahe täglich in die Stadtmitte, um Besorgungen zu erledigen. Es werde sicher alles deutlich schöner werden, doch es dauere viel zu lange, so ihr Eindruck. Manchmal habe sie das Gefühl gehabt, durch einen Irrgarten aus Zäunen zu laufen.Die Last dieser unbequemen „Dauerbaustelle“ trifft die Einzelhändler in der Stadtmitte gerade in der kundenärmeren Ferienzeit besonders hart. Hinzu kommen die anderen Einschränkungen wegen der beiden gesperrten Fußgängerunterführungen (die OP berichtete).

Bis Ende der Woche soll – wenn alles funktioniert – der eigentliche Markplatz dann fertiggestellt sein. Für die anderen Arbeiten in der Straße Am Hallenbad, rund um das Gemeinschaftszentrum und in der Rathausgasse, wo auch noch gearbeitet werden soll, wird mit weiteren vier bis sechs Wochen Bauzeit gherechnet.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr