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Baurecht gibt es im kommenden Jahr

Zwei Baugebiete Baurecht gibt es im kommenden Jahr

Während der jüngsten Stadtverordnetensitzung in Rauschenberg drehte sich vieles um das Thema Bauen. In Bracht und in Bracht-Siedlung soll zeitnah gebaut werden können.

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An der Danziger Straße findet sich noch eine große unbebaute Fläche inmitten von Rauschenberg. Das landwirtschaftlich genutzte Areal ist allerdings Privateigentum.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Aber auch in der Kernstadt soll in absehbarer Zeit Bauwilligen städtisches Bauland angeboten werden. Darauf zielte zumindest ein Prüfantrag der CDU-Fraktion ab, der vom Parlament während der letzten Sitzung des Jahres einstimmig gebilligt wurde.

Einstimmig fasste die Stadtverordnetenversammlung auch den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Westliche Waldstraße“ im Stadtteil Bracht-Siedlung. Er habe schon länger eine beidseitige Erschließung der Waldstraße für ­Bauwillige angestrebt.

Das sei am fehlenden Einverständnis eines Grundeigentümers gescheitert. So umfasse das nun geplante Baugebiet nur drei Bauplätze, erklärte Bürgermeister Michael Emmerich (CDU). Dieses reicht von der Waldstraße bis runter zur Landesstraße 3077 Bracht - Schwabendorf. Michael Emmerich erwartet, dass es dort bis zum Herbst 2017 Baurecht geben wird.

Für das geplante Neubaugebiet „Wolfsgarten“ im Stadtteil Bracht stimmte das Parlament ebenfalls einstimmig der erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplans zu und fasste den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan. Für diesen waren zuvor im Zuge der frühzeitigen Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange Anregungen und Einwände eingegangen.

Diese konzentrierten sich, so der Bürgermeister, auf die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur. Der Magistrat habe sich darauf auf eine Fläche im FFH-Gebiet Wohra-Aue für das Ausgleichsvorhaben gesichert, sagte Michael Emmerich. Dieser erwartet, dass es im Sommer 2017 Baurecht für das elf Bauplätze umfassende Baugebiet geben wird.

Gesucht: Bauplätzein der Kernstadt

Zugleich wurde die Erfolgsgeschichte des Schwabendorfer Neubaugebiets Auf dem Leimenfeld fortgeschrieben. Die Stadtverordneten stimmten dem Verkauf der Bauplätze acht und neun zu. Dort sind jetzt nur noch fünf Bauplätze zu haben.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Schwabendorfer Landwirt Heinrich Müller zeigte sich über den Erfolg erfreut, bat aber zugleich darum, auch für Bauwillige in der Kernstadt städtisches Bauland zu schaffen.

Seine Fraktion hatte dazu einen Antrag vorbereitet, mit dem der Magistrat beauftragt wird, zu prüfen, ob in der Kernstadt die Möglichkeit besteht, Bauland auszuweisen. Voraussetzung sollte sein, dass sich das Gelände zum Planungsbeginn im Eigentum der Stadt befinde. Der Bedarf sei da, erklärte Heinrich Müller. Zustimmung erhielt der Antrag durch den ­Rauschenberger Ortsbeirat, wie Stefan Seibert (Grüne) berichtete. Die Stadtverordneten stimmten dem Prüfantrag einstimmig zu.

Zum Schluss ließ es sich Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl (FBL) nicht nehmen, den Stadtverordneten für ein weiteres Jahr konstruktiver Zusammenarbeit zu danken. Seit der Kommunalwahl seien in sechs Sitzungen 49 Themen behandelt worden. Jeder Stadtverordnete habe nach besten Kräften mitgearbeitet.

von Matthias Mayer

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