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Bau-Entscheidung fällt wohl im Mai

Feuerwehren Bau-Entscheidung fällt wohl im Mai

In den nächsten Wochen will Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) die Entscheidung zum Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in Hatzbach und Erksdorf herbeiführen.

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Für den Feuerwehr-Stützpunkt in der Kernstadt besteht hoher Sanierungsbedarf. Archivfoto

Stadtallendorf. Der CDU-Antrag trägt die Überschrift „Neuausrichtung der Feuerwehr“. Es gehe vor allem darum, vor weitgehenden Entscheidungen Informationen zu erhalten, begründete Maria März am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Sicherheit, Soziales und Kultur den Vorstoß. Der Antrag hat es allerdings in sich: Denn die CDU will den Magistrat damit beauftragen, für die Feuerwehren Hatzbach und Erksdorf umfassende Kostenvergleiche anzustellen: zum einen für die Variante, dass für beide Wehren neue Gerätehäuser errichtet werden, zum anderen für den Fall, dass für sie ein gemeinsames Gebäude geschaffen wird. Das Ergebnis soll bis zur Sommerpause vorliegen.

Außerdem sollen sich Stadtverwaltung und Magistrat mit dem Stützpunkt der Kernstadt-Feuerwehr befassen. Für ihn soll ein „zukunftsweisendes Baukonzept“ erarbeitet werden - einschließlich einer Neubauvariante am jetzigen Standort und eines Neubaus auf einem noch zu suchenden Alternativ-Grundstück. Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) betonte zwar, dass ein solcher Antrag sicherlich von allen unterschrieben werden könne. Doch er verwies auch darauf, was in Sachen Feuerwehrgerätehäusern in den zurückliegenden Monaten bereits passiert ist. Wie die OP berichtete, zeichnet sich klar ab, dass für die Feuerwehren Hatzbach und Erksdorf jeweils ein eigenes neues Gerätehaus gebaut werden soll. Das hatten auch Gespräche zwischen Verwaltung, Magistrat, Feuerwehren und Ortsbeiräten gezeigt. Somogyi geht nach wie vor davon aus, dass sich die Mehrkosten bei zwei Neubauten gegenüber einer gemeinsamen Feuerwache in Grenzen halten werden. „Und beide Wehren haben schon Eigenleistungen zugesagt“, hob Somogyi hervor. im vergangenen Juli hatte die Verwaltung die Kosten für den Bau zweier Gebäude mit rund 910000 Euro beziffert.

Debatte in großer Runde geplant

Am 9. April soll es nunmehr noch eine weitere gemeinsame Sitzung verschiedener Gremien und der Feuerwehren geben. Daran soll sich eine Entscheidung anschließen. „Bis Mai müssen wir Farbe bekennen“, meinte Somogyi am Dienstagabend. Denn für die Hatzbacher Wehr drängt die Zeit besonders. Sie soll als nächste ein neues Fahrzeug erhalten - und hat dafür derzeit kein geeignetes Gebäude. Erst in einem weiteren Schritt soll der Erksdorfer Neubau folgen. Interessant wird es auch für den Kernstadt-Stützpunkt, bei dem seit vielen Jahren klar ist, dass Handlungsbedarf besteht. Somogyi sprach am Dienstagabend von Kosten zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro, die dort für Sanierung und Erweiterung entstehen können. Das ist das Ergebnis einer ersten qualifizierteren Schätzung. Klar ist bereits, dass sich das Altgebäude aus statischer Sicht aufstocken ließe. Somogyi verwies aber auch darauf, dass es theoretisch ja immer noch passieren könnte, dass sich ein Investor für das Areal rund um den Stützpunkt interessieren könnte. Dann müsste die Stadt gegebenenfalls nach einem Alternativ-Standort suchen. Bis jetzt ist solch ein Investor nicht in Erscheinung getreten.

Beim Feuerwehr-Stützpunkt in der Kernstadt erwartet die CDU in ihrem Antrag bis zum Jahresende belastbare Zahlen von der Stadtverwaltung. Doch zunächst muss dieser Antrag in der Stadtparlaments-Sitzung am Donnerstag, 21. März, eine Mehrheit finden. Das Stadtparlament tagt an diesem Tage ab 19.30 Uhr im Sitzungssaal.

von Michael Rinde

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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