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Barth sieht großes Einnahmeproblem

Barth sieht großes Einnahmeproblem

Rauschenberg geht auch in das Jahr 2011 mit einem deutlich defizitären Haushalt. Das geht aus des Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs hervor, den Bürgermeister Manfred Barth (SPD) gestern Abend ins Stadtparlament einbrachte.

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Der Ausbau der Kratz`schen Scheune ist der einzige "Luxus" im Haushaltsentwurf der Stadt Rauschenberg. 200.000 Euro sind dafür veranschlagt.

Quelle: Matthias Mayer

Schwabendorf. Der Entwurf sieht für den Ergebnishaushalt Einnahmen in Höhe von 5,13 Millionen Euro vor. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 6,43 Millionen Euro gegenüber, was ein Defizit in Höhe von 1,3 Millionen Euro bedeutet.

Der Etatentwurf sehe gegenüber dem Haushaltsjahr 2010 zwar eine Absenkung des Defizits um 600.000 Euro vor, was die Spar-Anstrengungen der Stadt belege. Gleichwohl könne die verbliebene Neuverschuldung die Kommune nicht zufriedenstellen, sagte Barth vor der Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus im Gespräch mit dieser Zeitung.

Eine dauerhafte Sanierung des Haushalts lasse sich allein über Einsparungen nicht erreichen. Es müsse etwas auf der Einnahmeseite passieren, stellte der Kämmerer klar und erläuterte das Ausmaß der Haushaltskrise mit einem Beispiel: Selbst die Entlassung der kompletten Stadtverwaltung reiche nicht für den angestrebten Haushaltsausgleich aus.

Bei der Gewerbesteuer steht gegenüber 2009 ein Minus von 100.000 Euro, bei der Einkommenssteuer fehlen im Vergleich zu 2008 130.000 Euro. Bei den Schlüsselzuweisungen muss Rauschenberg gegenüber dem Jahr 2009 auf 400.000 Euro verzichten. Den für 2011 erwarteten Schlüsselzuweisungen in Höhe von 942.000 Euro stehen Ausgaben für die Kreisumlage in Höhe von 1,74 Millionen Euro gegenüber.

Das Einsparpotenzial im Haushalt sieht Barth weitgehend als ausgereizt an.

von Matthias Mayer

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