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Bahnhofsprojekt steht vor Vollendung

Fertigstellung im 1. Quartal 2015 Bahnhofsprojekt steht vor Vollendung

Mit der Fertigstellung des Soccer-Courts am neuen Busbahnhof ist die Bahnhofsumfeldgestaltung in Kirchhain abgeschlossen. Jetzt biegen auch die Arbeiten im ehemaligen Empfangsgebäude auf die Zielgerade.

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Im eingeschossigen Anbau des Bahnhofsgebäudes hat ein Lokal eröffnet. Die mittlere Eingangstür führt zu einer Arztpraxis ins Obergeschoss. Über den Haupteingang (links) sind künftig Bäckerei und Kiosk zu erreichen. Fotos: Matthias Mayer

Kirchhain. Der Innenausbau des markanten Klinkerbaus solle im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein. Das teilte der Marburger Investor Gerald Kappeller auf Anfrage dieser Zeitung mit. Gerald Kappeller ist Inhaber der Firma gk-Immobilien GmbH, die das ehemalige Empfangsgebäude von der Stadt Kirchhain gekauft, saniert und ausgebaut hat.

Bis auf eine Restfläche von rund 95 Quadratmetern im Erdgeschoss sind laut Eigentümer alle Räumlichkeiten vermietet. Im Obergeschoss praktiziert bereits seit dem Sommer ein niedergelassener Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Im Spätherbst eröffnete ein Lokal in den Räumen, in denen zuletzt TSV-Fußballer ihren Gästen zu Gunsten ihres weitgehend selbst finanzierten Kunstrasen-Platzes eingeschenkt hatten. Im Sommerhalbjahr werden die Betreiber des Lokals mit einer Freiluft-Gastronomie den neu gestalteten Platz vor dem Bahnhof ganz im Sinne der städtebaulichen Planung beleben.

Die Bäckerei-Filiale links,der Bahnhofskiosk rechts

Links vom Zugang zu den Zügen eröffnet im kommenden Jahr eine Bäckerei-Filiale. Der Bahnhofskiosk wechselt von seinem angestammten Platz auf die rechte Seite des Erdgeschosses. Beide Geschäfte erhalten eine Glasfront zum Durchgang, so dass sie von den Reisenden auch gesehen werden.

Die noch nicht vergebene Fläche im Erdgeschoss eignet sich laut Gerald Kappeller für ein Büro, einen Dienstleister oder eine Praxis. „Wir führen derzeit Gespräche mit mehreren Interessenten“, sagte er dieser Zeitung. Ob es nach der Fertigstellung eine Einweihungsfeier gibt? „Das klären wir in Absprache mit der Stadt Kirchhain. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stadt daran ein Interesse hat“, erklärte Kappeller.

Kiosk-Betreiberin Karin Hausmann bedient ihre Kunden nun schon ein gutes Jahr aus dem Container. „Eigentlich hätte ich ja schon im April drüben einziehen sollen“, berichtet sie von Verzögerungen im Bauablauf. Wie ihr die Zeit Im Container geschäftlich bekommen ist? Die Kirchhainer Institution sagt nur drei Worte: „Minus, Minus, Minus.“ Die Stammkunden seien ihr zwar treu geblieben, aber die Laufkundschaft bleibe zum großen Teil aus. „Wer zum Zug geht, kommt meist von rechts von den Parkplätzen. Diese Leute gehen nicht am Eingang vorbei, um bei mir noch einzukaufen“, stellt sie fest. „Der einzige Vorteil: Ich bekomme hier vom Leben mehr mit“, sagt sie und schaut über den Bahnhofsvorplatz in Richtung Fußgängerzone.

Den alten Zeiten im hinfälligen Kirchhainer Bahnhofsgebäude weint sie keine Träne nach. Die Bahn habe nie etwas in das Gebäude investiert. An manchen Tagen habe sie ihre Ware abdecken müssen, weil es reingeregnet habe, erzählt Karin Hausmann, die nun schon seit 15 Jahren den Kiosk hat. Derzeit werde durchgehend gearbeitet, es gehe gut voran, stellt sie fest. Und vom Zustand der bereits fertigen Gebäudeteile ist sie schlichtweg begeistert: „Es ist Alles vom Feinsten.“

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