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Bagger schaffen erste Tatsachen

Abriss Bagger schaffen erste Tatsachen

Bis zu vier Wochen wird es dauern, bis das frühere Baumarkt-Gebäude in der Stadtmitte verschwunden sein wird. Der Abriss ist Startschuss für eine Millioneninvestition des Handelsunternehmens Edeka.

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Die ersten Teile des früheren Baumarkt-Gebäudes sind verschwunden. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Die Stadtallendorfer Innenstadt verändert ihr Gesicht ein weiteres Mal. Zu Wochenbeginn hat der Abbruch des früheren Baumarkt-Gebäudes begonnen; nach Jahren der Abstimmung und Verhandlung ist das der Startschuss für das Projekt „Edeka“-Markt. Er entsteht angelehnt an das Kaufhausgebäude und damit näher an der Stadtmitte als der frühere Baumarkt (die OP berichtete).

Erst seit wenigen Tagen hat das Handelsunternehmen die Abbruchgenehmigung vorliegen. Zeit möchte Edeka nun möglichst keine mehr verlieren, wie auch Gregor Muth, Prokurist des Unternehmens, gestern im Gespräch mit der OP deutlich machte. „Wir wollen wie angekündigt so arbeiten, dass alles ineinander greift“, sagt Muth. Am Ende wird das Grundstück, auf dem derzeit der Abriss läuft, in das Eigentum der Stadt übergehen - ein Teil des großen Tauschgeschäfts der beiden Partner.Vier Wochen wird es nun dauern, bis das Abrissunternehmen seine Arbeit getan hat. Wenn es möglich ist, sprich wenn es das Winterwetter zulässt, so soll sich der Straßenbau gleich anschließen. Für den neuen Markt mit einer geplanten Verkaufsfläche von rund 2500 Quadratmetern soll zunächst die Logistik geschaffen werden. Wie vereinbart wird das neue Gebäude künftig über die Straße des 17. Juni angebunden. Gleichzeitig müssen Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt werden. Ein gemeinsam von Edeka und Stadt beauftragtes Planungsbüro koordiniert derzeit die nächsten Schritte. Eine mögliche Herausforderung sei beispielsweise auch der verrohrte, unter der Stadtmitte entlang geführte Bärenbach, erklärt Muth. Er fließt teilweise durch Rohre mit einem Durchmesser von 1,40 Metern. „Uns ist es wichtig, dass die Stadtmitte zu jedem Zeitpunkt an den Verkehr angebunden bleibt. Schließlich wollen wir künftig gute Nachbarn der vorhandenen Geschäfte sein“, sagt Muth. Derzeit werde beispielsweise auch geklärt, wie während der Bauarbeiten die Erreichbarkeit des Feuerwehr-Stützpunktes gewährleistet wird, erläutert Fachbereichsleiter Klaus Hütten. „Während der gesamten Bauarbeiten werden sich aber Beeinträchtigungen nicht immer vermeiden lassen“, sagt Hütten. Die Anlieger sollen in den nächsten Wochen über die weiteren Bauabläufe informiert werden. Eine enge Koordination aller Schritte zwischen dem Bauherrn Edeka und der Stadtverwaltung ist auch angesichts der zweiten Großbaustelle - der Hallenbad-Sanierung - wichtig.

Derzeit wartet Edeka noch auf die Anfang Dezember beantragte Baugenehmigung für den eigentlichen Markt-Neubau. In etwa vier Wochen, so hofft Muth, soll es weitere Klarheit über den genauen Bauablauf geben. „Im Moment wäre vieles noch Spekulation“, sagt Muth. Auf einen Fertigstellungstermin will sich der Edeka-Prokurist deshalb derzeit auch nicht festlegen lassen. Anfang Dezember, bei einer Informationsveranstaltung von Edeka und Stadt, hatte das Unternehmen eine Eröffnung im Laufe des Dezembers zuletzt als unverbindlichen Wunschtermin bezeichnet. Das Handelsunternehmen will in Stadtallendorf rund zehn Millionen Euro investieren.

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