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Ausschuss soll Eigenleistung koordinieren

Treffpunkt Ausschuss soll Eigenleistung koordinieren

Zwei große Projekte stehen auf der Agenda des Amöneburger Stadtteils Rüdigheim: Der Ausbau des Bürgerhauses und die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

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Die Rüdigheimer wollen sich in naher Zukunft mit den Details der
Pläne für die Renovierung des „Treffpunktes“ beschäftigen.
Foto: Florian Lerchbacher

Rüdigheim. Die Planung für den Ausbau und die Renovierung des Rüdigheimer Bürgerhauses nehmen immer konkretere Formen an (die OP berichtete). Während der ersten Ortsbeiratssitzung nach der Bürgerversammlung, in der es kontroverse Diskussionen über Für und Wider gegeben hatte, kündigte Ortsvorsteher Martin Bieker die Gründung eines Bauausschusses an, der an der Endplanung beteiligt sein soll. Während der Bauphase soll dieser Ausschuss die Eigenleistungen koordinieren.

Die Mitglieder des Ortsbeirates, Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und einige Bürger, die der Sitzung beiwohnten, einigten sich darauf, dass der Ausschuss aus sechs bis sieben Personen bestehen soll. Darin vertreten sein soll der Ortsbeirat, die Feuerwehr sowie die Kirche als zukünftiger Träger des „Treffpunkts“. Außerdem sollen Vertreter der örtlichen Vereine als Nutzer des Saales im Obergeschoss dem Bauausschuss angehören.

Doch noch kann ohnehin nichts endgültig geplant werden: Vor der Fertigstellung der Baupläne müssten erst noch die Verträge mit der Kirche ausgehandelt werden, erklärte Richter-Plettenberg und betonte, dass das Thema auf der Tagesordnung des Magistrats für den 17. März stehe. „Vorher werden keine Planungskosten ausgegeben“, ergänzte das Stadtoberhaupt.

Die Mitglieder des Ortsbeirates waren sich allerdings einig, dass die Rüdigheimer bis dahin schon einmal intern - ohne Architekten - die Details der bisherigen Planung beleuchten und Wünsche und Änderungsvorschläge besprechen sollten.

Die Arbeiten am Rohbau sollen noch in diesem Jahr erledigt werden, sagte Richter-Plettenberg und freute sich über Überlegungen der Rüdigheimer, die sogar darüber nachdenken, sich bei diesem Teil des Projektes einzubringen. Ziel sei es, dass die Gebäudehülle bis zum Winter steht, damit dann im Innenraum weitergemacht werden könne. „Es wird knapp, es wird sehr viel Eigenleistung erbracht werden müssen“, kommentierte das Stadtoberhaupt in Richtung des bildenden Bauausschusses.

Während der Bauphase muss das Feuerwehrhaus in Betrieb bleiben, der Gruppenraum kann in dieser Zeit vorübergehend ins Jugendhaus ausgelagert werden.

Als zweiter großer Punkt des Abends stand die Bewerbung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf der Tagesordnung. Die Idee zur Bewerbung kam aus der Vereinsgemeinschaft. Vor Weihnachten war Ortsvorsteher Bieker mit Margot Schneider vom Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz des Landkreises Marburg-Biedenkopf durch Rüdigheim gefahren. Sie habe sich dabei positiv überrascht gezeigt und unter anderem die älteren Gehöfte des Dorfes hervorgehoben. Näheres wolle sie während der nächsten Ortsbeirats-Sitzung am 26. Februar erläutern, berichtete Bieker. Während dieser Sitzung soll auch ein entsprechender Ausschuss gebildet werden.

Bürgermeister Richter-Plettenberg hob hervor, dass Margot Schneider für den gesamten Landkreis fachlich für dieses Projekt zuständig sei. Er schlug eine Stärken-/Schwächen-Analyse vor, wie bei der Teilnahme Erfurthausens 2008, und bot die Unterstützung der Stadt und sich als Ansprechpartner an.

von Mareike Bader

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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