Helmar Willi Weitzel bei Dreharbeiten in Island. Privatfoto
Am Morgen sind in Düsseldorf die Namen der Gewinner veröffentlicht worden, die in diesem Jahr den Adolf-Grimme-Preis erhalten. Der Preis, der zum 46. Mal verliehen wird, gilt als wichtigster Preis für deutsche Fernsehproduktionen.
Dabei ging der Sonderpreis Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr an die Sendung „Wie macht der Künstler Kunst?“ aus der Reihe „Willi wills wissen“ (BR). Der Preis sei auch eine Auszeichnung für Helmar „Willi“ Weitzels in 180 Folgen der Reihe „unter Beweis gestellte Wissbegierde“, urteilte die Jury. Die Reihe verdanke ihrer „vorbildlich kindgerechten Kombination von Theorie und Praxis“ ihre „herausragende Rolle im Kinderfernsehen“. Mit dem Preis würdige die Jury auch das Engagement der Redaktion Kinderfernsehen beim Bayerischen Rundfunk.
Die Grimme-Preise werden am 26. März in Marl verliehen. Die Gala wird live im Theaterkanal des ZDF übertragen.
Der als Helmar Rudolf Willi Weitzel in Marburg geborene Star des Kinderfernsehens ist bereits für viele Episoden seiner Reportagereihe „Willi wills wissen“ ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis, dem Robert-Geisendörfer-Preis für Kinderfernsehen und dem Erich-Kästner-Preis.
In jeder Laudatio wurde die ungekünstelte Neugier, mit der er seine Arbeit anging, als Grundlage seines Erfolgs hervorgehoben. Seine Zuschauer nahmen ihm die Art immer ab, mit der er ergründete, wie das Wasser in die Leitung, der Strom in die Steckdose und die Kinder auf die Welt kommen.
Die Zahl der Sendungen, die unter dem „Willi“-Markenzeichen auch weiterhin über den Bildschirm flimmern werden, ist inzwischen beträchtlich: 180 Folgen von „Willi wills wissen“ sind seit 2002 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks abgedreht, 20 Teile der Porträtreihe „Willis VIPs“ sind im Kasten und 50 Episoden von „Gute Frage, nächste Frage“ ausgestrahlt. Auch Studio-Erfahrung hat der aus Stadtallendorf stammende Weitzel bereits gesammelt: 80 mal moderierte er „Willis Quiz Quark Club“. Seinen Kinofilm „Willi und die Wunder diese Welt“ sahen fast 400.000 Zuschauer. Und mit seinem Gesicht werden inzwischen zahlreiche Produkte vermarktet: Bücher, DVDs, Hörspiele, Software, Brettspiele oder Zeitschriften zum Beispiel. Seit kurzem läuft nun und bis Jahresende im Ki.Ka samstags und sonntags um 20 Uhr das neue „Willi wills Wissen – Von A bis Z“.
von Christoph Linne
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Kommentare
Sonntag – 14.03.10
Lieber Bekannter von W.,darum geht es doch gar nicht! Das was Sie schreiben wird ja nicht angezweiftelt und ist ja nicht das was den Leser immer wieder aufstösst.
Dass W. nett, originell und auf dem Teppich ist, wird von niemenden angezweifelt... sondern die Tatsache, dass die Berichterstattung unserer lokalen Blätter stets eindeutig ist: Geht es um Strafverdächtige, Auffällige, Personen, die Unrechtes getan haben, handelt es sich um Stadtallendorfer. Haben Stadtallendorfer großartige Leistungen vollbracht, sind es Marburger. So haben wir es u.a. auch bei Frau Käsmann immer wieder lesen müssen.
Willi Bekannter von Willi – 14.03.10
Ich muß hier mal eine Lanze für Herrn Linne brechen:Willi Weitzel muß man nicht "schön schreiben", und Herr Linne ist ja selber kein Marburger und kennt Willi Weitzel seit der gemeinsamen Schulzeit in Amöneburg.
Wer, wie ich, Willi seit vielen Jahren kennt, weiß daß er ein Mensch ist, der sich auch durch seinen Erfolg nicht verändert hat. Er ist so geblieben, wie er immer war: sympathisch, natürlich, nett, originell und intelligent.
Seine vielen Kontakte hat er auch nach seinem Umzug nach München immer aufrecht erhalten. Viele seiner ehemaligen Freunde besuchen ihn oft und er nimmt sich immer Zeit für sie, wenn er in München ist.
Daß Willi ein echter Star ist, obwohl man es ihm bei persönlichen Begegnungen nicht anmerkt, erkennt man an den vielen (Fernseh-) Preisen, die er mit seinen Sendungen bisher erhalten hat.
Daß Willi sich als Stadtallendorfer fühlt und seine Freunde immer noch schätzt, zeigt die Tatsache, daß er die Premiere seines Kinofilms in Stadtallendorf im Foyer der Stadthalle gefeiert hat.
Ich bin glücklich Menschen wie ihn zu meinen Bekannten zählen zu dürfen!
Was sollte daran schöner sein Marburger und nicht Stadtallendorfer zu sein???
willi Stadtallendorferin – 12.03.10
... Herr Linne schreibt "unseren" Willi als Marburger schön, weil er mit Willi Weitzel sehr gut befreundet ist.Grimme-Preis Willi Fan – 12.03.10
Liebe OP! Der Willi Weitzel ist kein Marburger, sondern ein echter Stadtallendorfer, also ein echter Allendorfer Junge. Man weiß ja, dass Marburg sich gerne alles unter den Nagel reißen will, so auch die Frau Käßmann.Willi mach weiter Willi-Fan – 11.03.10
Willi, Du darfst nicht aufhören mit "Willi wills Wissen" !Du bist unser Held für Groß und Klein