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Ausflug in die weite Welt endet im Knast in Ecuador

Leguan-Schmuggel Ausflug in die weite Welt endet im Knast in Ecuador

Ein Ausflug in die große weite Welt endete für einen im Ostkreis wohnenden Mehrfach- und Intensivtäter mit dem andauernden Aufenthalt in einem Gefängnis in Ecuador.

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Quelle: Katharina Kaufmann

Ostkreis. Ein Spürhund namens „Kevin“ hatte den Versuch des Mannes vereitelt, Leguane zu schmuggeln. Der 33-jährige Mann war auf die Galapagosinseln gereist, „wobei nicht bekannt ist, ob er von Anfang an vorhatte, vom Aussterben bedroht Tiere zu schmuggeln oder einfach nur Urlaub zumachen“, wie Polizeisprecher Martin Ahlich erklärt und betonte: „Mit ziemlicher Sicherheit dürfte die Reise jedoch ein so nicht beabsichtigtes Ende gefunden haben.“ 

Bei der Ausreise des Mannes hatte Spürhund „Kevin“ angeschlagen. Die Fahnder entdeckten daraufhin im Gepäck des 33-Jährigen vier lebendige, fein säuberlich in Tüchern verpackte Leguane. Sie nahmen den 33-jährigen sofort fest und brachten die Tiere zurück in den Nationalpark. Ein Gericht verurteilte den Mann zeitnah zu vier Jahren Haft. Die Strafe muss er nun in Ecuador verbüßen, weil es auf den Inseln kein Gefängnis gibt.

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