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Ausbildungsniveau der Wehren ist hoch

JHV der Brandschützer Ausbildungsniveau der Wehren ist hoch

65 Einsätze absolvierten die Stadtallendorfer Feuerwehren im vergangenen Jahr. Außergewöhnliche Herausforderungen habe es dabei nicht gegeben, sagte Stadtbrandinspektor Uli Weber.

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Während der gemeinsamen Hauptversammlung gab es zahlreiche Ehrungen und Beförderungen.Privatfoto

Stadtallendorf. Die laufenden Ausbildungsveranstaltungen und Übungen hätten von den Aktiven ein hohes Engagement gefordert, sagte Stadtbrandinspektor Uli Weber und betonte, dass bei den Stadtallendorfer Feuerwehren Ausbildung auf einem sehr hohen Niveau betrieben werde. Als Höhepunkt bezeichnete er einen gemeinsamen Übungstag der Wehren mit 33 angehenden Rettungsassistenten des Rettungsdienstes Mittelhessen. Rund 100 Einsatzkräfte hätten in zwei Übungen die Bewältigung von besonders schwierigen Einsatzlagen geprobt, stellte er heraus und ergänzte, dass es einen Lerneffekt gebe. Zudem seien solche Übungen sehr gut geeignet, die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen weiter zu festigen.

Beim Ausblick stellte er die anstehenden Beschaffungen von Fahrzeugen sowie die notwendigen Bauplanungen als besondere Schwerpunkte dar.

Die anstehenden Neuanschaffungen griff auch Bürgermeister Christian Somogyi auf. Die Stadtverwaltung wisse den Einsatz der Kameraden zu schätzen und wolle ihn so gut wie möglich unterstützen. Teil dieser Unterstützung seien natürlich auch notwendige Neu- und Ersatzbeschaffungen an Fahrzeugen und Geräten sowie die anstehenden Neubauten von Feuerwehrgerätehäusern. Im Bereich der Beschaffungen stünden für das kommende Jahr die Ausschreibung von zwei neuen Löschfahrzeugen für Wolferode und Hatzbach sowie die Anschaffung von zwei neuen Mannschaftstransportern für Niederklein und die Kernstadt an. Zusätzlich werde die Stadt für die Feuerwehr Wolferode einen elektrohydraulischen Spreizer beschaffen, um bei Unfällen schnell wirksam Hilfe leisten zu können. Die anstehenden Bauplanungen stellten einen wichtigen Punkt in der Arbeit der Stadtverwaltung dar, so Somogyi weiter. Höchste Priorität habe der Neubau des Gerätehauses in Hatzbach. Auch die notwendigen Bauvorhaben in Erksdorf und der Kernstadt sollen intensiv weiterverfolgt werden.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer nannte als wichtigen Punkt des vergangenen Jahres die Verabschiedung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes, der maßgeblich für die Weiterentwicklung der Feuerwehr sei. Mit ihm habe Stadtallendorf als letzte Kommune des Landkreises nun auch die Weichen für eine bedarfsgerechte Zukunftsplanung gestellt.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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