Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Aus einem Traum wird Realität

Spatenstich Aus einem Traum wird Realität

Der Kleinbagger ist bereits bei der Arbeit: In den nächsten Wochen wächst das Außengelände des evangelischen Kindergartens Liebigstraße um rund 300 Quadratmeter.

Voriger Artikel
Peter Stier hinterlässt große Fußstapfen
Nächster Artikel
Stadt will ihre Kita-Plätze ausbauen

Architekt Wolfgang Glöde (von links), Kindergarten-Leiterin Tanja Lenz, Pfarrer Thomas Peters, Bürgermeister Christian Somogyi, Pfarrerin Stefanie Busch und Waltraud Lieverscheidt vom Kirchenvorstand beim ersten Spatenstich. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Die Ideen dazu entstanden bereits vor zwei Jahren, als sich Eltern, der Vorstand der Kirchengemeinde und der Landschaftsbau-Architekt Wolfgang Glöde zusammensetzten. Jetzt werde aus Träumen Realität, freute sich gestern Tanja Lenz, die Leiterin des Kindergartens Liebigstraße. Das Außengelände wird erweitert und neugestaltet. Ein kleiner Bolzplatz kommt neu hinzu, der vor allem von größeren Kindern genutzt werden soll. „Damit hat der Kindergarten ein Alleinstellungsmerkmal. So etwas gibt es sonst kaum“, schwärmte Architekt Glöde gestern beim ersten Spatenstich. Auch Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) lobt den künftigen Bolzplatz für die Kleinen. „Der bisherige Spielplatz ist auch nicht mehr zeitgemäß“, findet er. Aktuell besuchen 75 Kinder über 3 Jahren den evangelischen Kindergarten in der Liebigstraße. Hinzu kommt eine Gruppe mit 10 Kinder unter drei Jahren, die die Kirchengemeinde seinerzeit vom Hort Iglauer Weg in die Liebigstraße verlegt hat.

Das gesamte Gelände wird neugestaltet und zugleich um insgesamt 300 Quadratmeter wachsen. Architekt Glöde verspricht: „Das wird eine tolle Sache.“ Die Baufirma hat zugesagt, die Erdarbeiten bis zum Ende der Kindergarten-Ferien am 5. August abzuschließen. Gleichzeitig beseitigt die Baufirma die Probleme, die es in der Vergangenheit mit der Entwässerung am Kindergarten-Gebäude gegeben hat. Damit ist auch endgültig sichergestellt, dass kein Wasser mehr bis in die unteren Kindergarten-Räume gelangen kann. Schon bei der Planung für das neue Außengelände hatten Eltern zugesagt, dass sie selbst mit Hand anlegen werden, wenn es so weit ist. Bei den jetzigen Arbeiten ist das zwar nicht möglich, weil eine Fachfirma sie übernehmen muss. Doch das Gelände soll Zug um Zug noch attraktiver werden. Es fehlen noch ein Sonnensegel oder eine zweite Holzhütte zum Beispiel. „Dann werden wir auch Eltern brauchen, die uns helfen“, sagt Peters. Die Baukosten liegen bei knapp 100000 Euro und werden unter anderem mit schon eingegangenen Spenden von rund 12000 Euro finanziert. „Aber wir sind nach wie vor auf der Suche nach weiteren Sponsoren“, sagt Pfarrer Thomas Peters. Die Stadt werde sich auf jeden Fall finanziell ebenfalls beteiligen, versprach Bürgermeister Somogyi. „Wir sehen uns hier in der Pflicht“, sagte er. In den nächsten Wochen sollen die Einzelheiten geklärt werden.

Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann sich beim Gemeindebüro, Telefon 06428/1458, melden.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr