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Aus Angst um Anlaufstelle

Stadtverordnetenversammlung Aus Angst um Anlaufstelle

Von einer möglichen Schließung der in Stadtallendorf beheimateten ärztlichen Bereitschaftszentrale wäre auch Neustadt betroffen - was den Stadtverordneten gar nicht gefällt.

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Das Diakoniekrankenhaus in Wehrda wäre unter anderem für die Neustädter im Notfall die Anlaufstelle – sollte die Bereitschaftszentrale in Stadtallendorf geschlossen werden.Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Neustadt. Während der letzten Stadtverordnetenversammlung des Jahres stimmten die Neustädter Stadtverordneten einstimmig einer Beschlussvorlage und einer Resolution zu, in welcher sie die Kassenärztliche Vereinigung auffordern, die Planungen zur Schließung der Bereitschaftszentrale am Stadtallendorfer Scheidfeld unverzüglich einzustellen. Gleichzeitig fordern sie den Magistrat auf, sich mit allen politischen Mitteln für den Erhalt der Bereitschaftszentrale einzusetzen.

Die Überlegungen der Kassenärztlichen Vereinigung hätten laut Bürgermeister Thomas Groll zu einer großen Unsicherheit in der Bevölkerung und großer Besorgnis insbesondere bei älteren, in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen geführt. Daher wollen sich die Neustädter wehren und ihre Position auch bei der Gesundheitskonferenz des Kreisausschusses des Landkreises am 23. Januar 2013 darstellen.

Für die Stadtverordneten ist ein unmittelbar verfügbarer Bereitschaftsdienst in ein entscheidender Faktor zur Daseinsvorsorge dar.

Erst Mitte 2010 war der von der Stadt Stadtallendorf finanzierte Neubau, der 1,2 Millionen Euro gekostet hatte, zur Sicherstellung einer schnellen Patientenversorgung eingeweiht worden - davor war der Standort der Bereitschaftszentrale in der Albert-Schweizer-Straße gewesen.

„Alles wird besser sein. Grundsätzlich ändert sich nur der Ort. Alles andere bleibt wie gewohnt“, hatte Dr. Ortwin Schuchard als Vertreter der kassenärztlichen Vereinigung damals gesagt. Für Möbel und Einrichtung hatten die 50 niedergelassenen Mediziner, die gemeinsam den Bereitschaftsdienst organisieren, selbst noch einmal 20000 Euro zur Verfügung gestellt.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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