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Aufwertung für den Standort

Freizeitzentrum Aufwertung für den Standort

Das Soldatenfreizeitheim „Haus Hohenwald“ wurde vor vielen Jahren geschlossen. Jetzt haben die Soldaten des Standortes in der Kaserne ein neues Freizeitzentrum.

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General Stephan Thomas und Jörg Hilgert von der KAS zeigen das Schild für das Freizeitzentrum, das noch angebracht werden muss.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Das KAS-Freizeitzentrum (KAS steht für Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung) wurde jetzt durch den Standortältesten, Brigadegeneral Stephan Thomas, und Jörg Hilgert von der KAS feierlich eingeweiht. Das Freizeitzentrum entstand im ersten Stock des Wirtschaftsgebäudes in der Herrenwaldkaserne. Dort befanden sich früher die Kantine und der Speisesaal für Unteroffiziere.

Die baulichen Veränderungen nahm das Dienstleistungszentrum der Bundeswehr vor. Die Einrichtung bezahlte die KAS. Die Mittel bezifferte Jörg Hilgert, der bei der KAS der Leiter des Geschäftsbereichs Standortbetreuung und Service ist, auf 20000 bis 25 000 Euro.

Kantinenpächter bewirtschaftet Zentrum

Zur Einrichtung gehören ein Kinosaal, ein Fernseh- und Spielraum. Im großen Saal stehen neue Sitzgruppen, die 20 Personen Platz bieten. Ein großes großer Billard-Tisch sowie ein Kickertisch laden zum Spielen ein. Das Freizeitzentrum wird vom Kantinenpächter bewirtschaftet.

General Stephan Thomas sprach von einer denkwürdigen Einweihung, passe doch das Freizeitzentrum in das Attraktivitätsprogramm der Bundeswehr. Alle Bemühungen, das Soldatenfreizeitheim neu zu beleben, seien fehlgeschlagen. Zu den Plänen für den Neubau einer Betreuungseinrichtung bekannte er: „Das werden wir in unserer Dienstzeit am Standort nicht mehr erleben.“

„Wenn man nicht weiter weiß, wendet man sich an den lieben Gott“, sagte der General mit Hinweis auf das Engagement der KAS. An die Adresse der Einheitsführer und Kompaniefeldwebel gerichtet, forderte er dazu auf, die Einrichtung zu nutzen.

Die Division kommtganz gut weg

Jörg Hilgert sah in der neuen Einrichtung ein Mehr an Attraktivität für den Standort. „Es gibt nicht so viele Einrichtungen“, erklärte er. In den 40 Standorten gebe es 12 derartige Zentren und noch sieben Soldatenheime. Die Division komme ganz gut weg, denn fast alle Standorte würden von der KAS oder der EAS (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung) betreut.

„Wir begleiten die Soldaten fast 60 Jahr lang. Wir gehören nicht zur Bundeswehr, aber wir unterstützen sie“, sagte er über KAS und EAS.

Was mit dem Gebäude des ehemaligen Soldatenfreizeitheim passiert, steht noch nicht fest. Während das Haus Hohenwald ein Begegnungspunkt für Soldaten und der Bürger der Stadt war, ist die jetzige Einrichtung lediglich für die Betreuung der Soldaten gedacht. Was in der Einrichtung noch fehlt ist der Internetzugang.

Der katholische Standortpfarrer Markus Ramisch segnete die Einrichtung, wobei Hauptmann Matthias Schneider als Messdiener fungierte.

von Klaus Böttcher

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