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Auferstanden aus Ruinen

Historisches Haus Borngasse 29 Auferstanden aus Ruinen

Kirchhain ist seit Donnerstag um eine Attraktion reicher: Das historische Haus Borngasse 29 wurde seiner neuen Bestimmung als Heimstätte des Jugend- und Kulturzentrums (JuKuz) übergeben.

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Bürgermeister Jochen Kirchner erläuterte den Werdegang des neuen Jugend- und Kulturzentrums in der Eingangshalle.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Der Werdegang, den das ehemals hochherrschaftliche Haus im Herzen der Stadt in den vergangenen acht Monaten genommen hat, erweckt Assoziationen zur Nationalhymne der gewesenen DDR:

Auferstanden aus Ruinen. Die kommunalpolitischen Entscheidungsträger, die in den vergangenen Monaten mit bangen Blicken durch Schutt und Staub der unwirtliche Baustelle gestiefelt waren, konnten das großartige Ergebnis nach Abschluss der Bauarbeiten kaum fassen. „Ich fühle mich wie in einer alten römischen Villa“, sagte Professor Erhard Mörschel, Vorsitzender des Kirchhainer Sozialausschusses, angesichts des neuen Glanzes im alten Haus, dass trotz der Renovierung nichts von seinem alten Charme eingebüßt hat.

Auch bei denen, für die die Stadt das Haus mit einem Kostenaufwand von 500.000 Euro barrierefrei umbauen und sanieren ließ, kommt das neue Zuhause der städtischen Jugendpflege bestens an. „Es sieht super aus, mir gefällt alles“, sagte die elfjährige Freya Schick. „Das Haus ist schön renoviert, hier kann man viel machen“, lobte die gleichaltrige Ella Fürstenberg. „Groß, schön und geräumig“, fasste Johanna Hielscher (11) ihren ersten Eindruck zusammen. Und die 14-jährige Kyra-Sophie Berle ergänzte: „Mir gefällt dass Haus so gut, weil es so hell und freundlich ist. Es wirkt einladend.“

Und eingeladen sind die Kirchhainer Kinder und Jugendlichen am Freitag, 25. März, wenn die Jugendpflege das viergeschossige Haus mit Jugendcafé, Internetcafé, großzügigen Seminar- Gruppen- und Werkräumen am Nachmittag mit einem Tag der offenen Tür vorstellen wird.

von Matthias Mayer

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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