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Auf dem Weg zum Gütesiegel

Anwandern auf der Amanaburch-Tour Auf dem Weg zum Gütesiegel

Amöneburg hofft, dass das Deutsche Wander-institut am Samstag die Amanaburch-Tour als „Premium-Wanderweg“ mit dem Deutschen Wandersiegel zertifiziert.

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Vom Berg aus können die Wanderer den Blick über das Ohmtal schweifen lassen.Foto: Lerchbacher

Amöneburg. Ich hoffe, dass uns am Samstag das Zertifikat überreicht wird“, sagt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt für eben jenen Tag zum „Anwandern“ auf den Rundweg eingeladen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Wanderportal auf dem Parkplatz „Am Gollgarten“ (in der scharfen Kurve der Kreisstraße 30 zwischen Altstadt und Steinbruch).

„Das Spazieren und Wandern rund um die Amöneburg hat Tradition. Was fehlte, war ein markierter Rundwanderweg“, erklärt der Bürgermeister. In der Stadtverordnetenversammlung war das Thema mehrfach aufgekommen - als dann diese Zeitung im vergangenen Jahr eine Wanderserie veröffentlichte, brachten die Amöneburger letztendlich ihren Rundwandertour auf den Weg. In diesem Jahr verlängerten sie ihn sogar noch, bezogen die Lindaukapelle und die Waschbach mit ein und gaben professionelles Werbematerial in Auftrag. Nun steht die Zertifizierung als „Premium-Wanderweg“ in Aussicht. Dieser Tage sind die Amöneburger damit beschäftigt, dem Weg den letzten Schliff zu geben, um die hohen Kriterien des Wanderinstituts zu erfüllen.

Kooperationspartner sind das Rathausteam, das den Weg entwickelte, sowie Ortsvorsteher Herbert Fischer und der Heimat- und Verkehrsverein, die beratend zur Seite standen. Die Wanderfreunde Amöneburg gaben zudem eine Expertise ab und halfen zusammen mit Fischer bei der Ausschilderung - sie wollen schließlich auch von dem Rundwanderweg profitieren. Am 8. September richten sie dort zum Beispiel ihren IVV-Wandertag aus.

Die Strecke führt durch das Naturschutzgebiet, vorbei am Ziegenprojekt und dem Bekassinenloch zur Eisenbahnbrücke der Ohmtalbahn. Weitere Höhepunkt sind die Brücker Mühle, die Waschbach (wo der heilige Bonifatius seine Tauffeiern abgehalten haben soll), die Altstadt, die Schlossruine, der Marktplatz und die Lindaukapelle. Neben der Natur gibt es also auch zahlreiche andere Besonderheiten zu bewundern.

Der Bürgermeister beschreibt den den Charme der Strecke so: „Das Spannende an dem Weg sind neben der für Ortsfremde erstmalig mögliche Umrundung des Basaltkegels, der auf mich täglich seine magische Wirkung entfaltet, die ständig wechselnden Aussichten und Ansichten.“

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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