Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regen

Navigation:
Auf Weltreise mit der Polizei

Benefizkonzert Auf Weltreise mit der Polizei

Nur 100 Besucher verfolgten das 34. Wohltätigkeitskonzert zugunsten der „Aktion behinderter Menschen in Oberhessen“, das das Landespolizeiorchester Hessen in Neustadt gab.

Voriger Artikel
Fünf Punkte symbolisieren Einigkeit
Nächster Artikel
Jüdisches Leben wird gegenwärtig

Das Landespolizeiorchester Hessen spielte in Neustadt für den guten Zweck.Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. „Die sind ebenso gut wie das Heeresmusikkorps aus Kassel“, kommentierte ein Gast des Konzertes im Haus der Begegnung, der ein Feuerwerk der Blasmusik erlebt hatte. 23 Männer und 3 Frauen in Polizeiuniform präsentierten unter der Leitung von Laslo Szabo einen Ausschnitt aus ihrem vielseitigen Repertoire.

„Unser Motto lautet heute: Legenden und Mythen der Weltgeschichte“, hatte Holger Müller, der locker durch das Programm führte, angekündigt. Und so führte die musikalische Reise gleich zu Beginn nach Japan. In dem Stück „The Seventh Night of July“ gehe es um das Fest, bei dem zwei Sterne zusammengeführt werden, erläuterte Müller. Die Musik war gefühlvoll mit vielen Tempo- und Lautstärkewechseln.

Mit dem „Tanz der Vampire“ aus Roman Polanskis Neuverfilmung von 1997 setzten die Vollblutmusiker das Konzert fort. Am 1842 erfundenen Altsaxophon zeigte Albrecht Hertweck bei dem Stück „He ain’t Heavy“, dass es im Landespolizeiorchester sehr gute Solisten gibt. Ebenso überzeugend war Edgar Sterkel später mit dem Trompetensolo „Der einsame Hirte“. Dem Porträt von Leroy Anderson folgte ein Medley „The Best of Beatles“, was den Zuhörern besonders gut gefiel.

Noch besser kommen beim Neustädter Publikum mehrheitlich Märsche an. So schickte das Polizeiorchester seine Gäste mit dem Florentiner Marsch beschwingt in die Pause.

Beim zweiten Teil fühlten die Besucher sich in den Sonntagabend auf der Couch versetzt, denn es begann mit der Tatortmelodie. Traummelodien von James Last und Medleys von Udo Jürgens und Glenn Miller standen im Mittelpunkt des weiteren Programms. Hatten die Anhänger der böhmischen Blasmusik in diesem Jahr die Egerländerbesetzung des Heeresmusikkorps vermisst, so wurden sie mit der Brinpolka etwas entschädigt.

Neustadts Bürgermeister Thomas Groll sagte: „Die Aktion für Behinderte lebt von Menschen, die sich für andere einsetzen.“ Er hätte sich gewünscht, dass mehr Besucher das Konzert verfolgten. So kamen an Spenden insgesamt 1200 Euro zusammen, wovon schon 500 Euro von Landrätin Kirsten Fründt stammten.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr