Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Auch Amöneburg setzt Zeichen

Gelbe Schleifen Auch Amöneburg setzt Zeichen

Um für Bundeswehrsoldaten ein Zeichen der Solidarität zu setzen und moralischen Rückhalt zu zeigen, wurden auch in der Nähe der Amöneburger Ortseingänge „Gelbe Schleifen“ angebracht.

Voriger Artikel
Auf den Marsch folgen Bravo-Rufe
Nächster Artikel
Stürme überstanden, Akzente gesetzt

Jörg Rullmann (von links) vom Förderverein, die Ortsvorsteher Heinrich Benner und Herbert Fischer, Major Gordon Unterköfler, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Stefan Heck, Oberstleutnant Frank Hille und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg vor einer Schleife.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Die „Gelben Schleifen“ stehen nahe wichtiger Ortseingänge der Stadt Amöneburg und sind ein für alle deutlich sichtbares Zeichen der Solidarität mit den im Einsatz befindlichen Soldaten. Initiiert wurde die Aktion, die bereits in Stadtallendorf durchgeführt wurde, vom Förderverein der Division Schnelle Kräfte (DSK)unter der Führung von Oberstleutnant Frank Hille. Seit Jahrzehnten pflegt die Stadt Amöneburg eine gute Verbindung zur Bundeswehr und ihren jeweiligen Einheiten am Garnisonstandort Stadtallendorf. Sie ist derzeit einzige Partnergemeinde der Stabs- und Fernmeldekompanie DSK und darüber hinaus Mitglied im Förderverein.

Einstimmig hatte die Amöneburger Stadtverordnetenversammlung am 30. März die Anbringung der Schleifen beschlossen. Insgesamt wurden sechs hochwertige Schleifen angeschafft, die mit dem Wappen der Stadt versehen wurden. Die Finanzierung erfolgte durch den Förderverein, und die Anbringung der Schleifen übernahm der Bauhof. Am Ortseingang „Lindauer Tor“ wurde im Beisein von Vertretern der städtischen Gremien, der Bundeswehr und Kompaniechef Major Gordon Unterköfler die Schleifen öffentlich vorgestellt.

„Die Schleifen sollen das symbolisieren, was darauf steht, die Solidarität mit Soldaten“, betonte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. „Es ist ein wunderbares Zeichen, wenn die Soldaten von der Bevölkerung ein Zeichen der Solidarität wirklich erleben können, Soldaten sind froh und stolz, wenn sie zurückkommen und hier Solidarität erfahren“, ergänzte der Fördervereinsvorsitzende Oberstleutnant Frank Hille. Durch die Schleifen sei man mit denen verbunden, die „unsere Freiheit“ verteidigen, betonte Bundestagsmitglied und Amöneburgs Stadtverordnetenvorsteher Dr. Stefan Heck, selbst Reserveoffizier der Bundeswehr.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr