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Arzt informiert über die Zukunft des Notdienstes

Inforveranstaltungen Arzt informiert über die Zukunft des Notdienstes

Am 31. März schließt die für den Ostkreis maßgebliche Stadtallendorfer ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale. Bürger haben bei drei Veranstaltungen die Möglichkeit, sich zu informieren.

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Ab 1. April ist der ärztliche Bereitschaftsdienst komplett in Wehrda angesiedelt. Archivfoto

Ostkreis. Es geht nicht mehr um die Frage, ob der ärztliche Bereitschaftsdienst neu organisiert wird, sondern darum, was Patienten nach dem 31. März wissen und beachten sollten. Wie die OP mehrfach berichtete, gibt es ab nächstem Monat nur noch eine gemeinsame Bereitschaftsdienstzentrale in Marburg-Wehrda, am Standort Diakonie-Krankenhaus. Die Entscheidung darüber fiel bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Um Bürgern die Gelegenheit zu geben, Antworten auf ihre Fragen rund um den künftigen Bereitschaftsdienst zu bekommen, gibt es Informationsveranstaltungen in Kirchhain, Stadtallendorf und Neustadt. Dr. Ortwin Schuchardt, kommissarischer Obmann der Stadtallendorfer Zentrale, wird zunächst einen Einführungsvortrag halten. Danach steht er für Fragen bereit.

Und die dürfte es geben, zum Beispiel dazu, ob die Marburger Bereitschaftsdienstzentrale ein höheres Patientenaufkommen überhaupt bewältigen kann. „In jedem Falle“, sagt Schuchardt. Die Zentrale in Wehrda habe weitere Räume hinzubekommen. Außerdem werden dort in Zukunft zwei Ärzte im Dienst sein, mindestens, wie Schuchardt erläutert. Hinzu kommen vier Ärzte im Fahrdienst für Hausbesuche. Wonach richtet es sich, ob ein Arzt zum Hausbesuch kommt? „Nach den medizinischen Notwendigkeiten“, sagt Schuchardt. Wer anruft, soll - so die Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen - mit medizinisch geschultem Personal sprechen. Die Zentrale ist über die bundesweit einheitliche Nummer 116117 erreichbar.

In der Zentrale in Kassel wird dann die Entscheidung getroffen, ob ein Arzt zum Patienten zum Beispiel nach Momberg. Bei dringenden, lebensgefährlichen Notfällen bleibt ohnehin der Rettungsdienst die erste Wahl. Schuchardt wird bei den Veranstaltungen auch Informationen zu den Fahrdienstbezirken geben. „Was sich für Patienten ändert, ist die Tatsache, dass die Bereitschaftsdienstzentrale künftig in Marburg liegt und dass Anrufe in einer anderen Zentrale als in der Vergangenheit entgegengenommen werden“, fasst es der Stadtallendorfer Mediziner zusammen.

Die drei Veranstaltungen finden auf Initiative von Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi in Absprache mit seinen Amtskollegen und Schuchardt statt.

Die Termine im Überblick:

Kirchhain: Donnerstag, 13. März, ab 19 Uhr im Turmzimmer des Bürgerhauses;

Stadtallendorf: Donnerstag, 20. März, ab 20 Uhr im kleinen Saal der Stadthalle;

Neustadt: Donnerstag, 27. März, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Historischen Rathauses

von Michael Rinde

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