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Armenhaus soll Altenzentrum werden

Kirchhain Armenhaus soll Altenzentrum werden

Nach Jahren des Stillstands kommt wieder Bewegung in die Diskussion um das ehemalige „Armenhaus“ in Kirchhain. Der St.-Elisabeth-Verein will das Gebäude nun so schnell wie möglich umbauen.

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Das marode Armenhaus in der Niederrheinischen Straße sollte seit Jahren umgebaut werden. Nun überlegt der St.-Elisbath-Verein, das gebäude zu nutzen. Foto: Nadine Weigel

von Nadine Weigel

Kirchhain . Dicke Risse klaffen in der Wand, der Putz bröckelt, und die Farbe blättert ab. Das ehemalige „Armenhaus“ in der Niederrheinischen Straße ist seit Jahren in einem maroden Zustand. Das soll sich nun so schnell wie möglich ändern – wenn es nach dem St.-Elisabeth-Verein geht.

Die Marburger Einrichtung kaufte das Gebäude 2001 für 350 000 Mark von der Stadt Kirchhain. Eigentlich sollte der Umbau bereits 2003 abgeschlossen sein. Doch erhoffte Zuschüsse für die offene Altentagesstätte und eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke blieben aus. Das Projekt ruhte über Jahre hinweg.

„Wir prüfen gerade, welche Finanzierung sich am besten eignet“, sagt Ernst Boltner, Geschäftsbereichsleiter der Altenhilfe des St.-Elisabeth-Vereins im Gespräch mit der OP. Er geht jedoch davon aus, dass ein Umbau – wenn er frei finanziert werde – bereits im nächsten Jahr beginnen könne.

Zum einen soll in dem Haus eine „Wohngruppe für ältere, pflegebedürftige Menschen“ eingerichtet werden. Zudem sollen vier Appartements für betreutes Wohnen entstehen, in denen ältere Menschen leben, die sich noch selbst versorgen können.
Neben diesem „Mini-Pflegeheim“, wie es Boltner nennt, soll auch eine offene Begegnungsstätte für Senioren in dem Haus eingerichtet werden. „Dazu könnte zum Beispiel ein Alten-Café gehören“, sagt er.


Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

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