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Arbeitskreis Asyl hat neuen Vorsitzenden

Hauptversammlung Arbeitskreis Asyl hat neuen Vorsitzenden

Gunther Richter ist neuer Vorsitzender von "Arbeitskreis Asyl". Der Schweinsberger gehört zu den Gründungsmitgliedern des Amöneburger Vereins.

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Diese „Home school“ in der Provinz Wardak konnte durch die „Initiative Afghanisches Hilfswerk“ die Arbeit aufnehmen.Privatfoto

Amöneburg. Sein Vertreter ist Reinhard Forst, der gleichzeitig als Schriftführer fungiert. Zuständig für Finanzen ist Renate Fischer. Die beiden wurden in ihren Ämtern bestätigt.

„Als 1987 der ,Arbeitskreis Asyl Amöneburg‘ seine Arbeit als gemeinnütziger Verein aufnahm, war er vermutlich der erste Verein im Landkreis, der den Einsatz für die damals so genannten ,Asylanten‘ zum Kern seiner Arbeit machte“, erinnert Forst. Neben dem Einsatz für Flüchtlinge habe der Einsatz für Menschenrechte von Beginn an zu seinen Zielen gehört. In Amöneburg gab es damals ein Wohnheim für Asylsuchende in der Kesselgasse. Nach der Auflösung des Wohnheims habe sich der Verein einen neuen Schwerpunkt gesetzt: die Zusammenarbeit mit dem Verein „Initiative Afghanisches Hilfswerk” in Marburg. Momentan gehe es vor allem darum, den Aufbau von Mädchenschulen zu unterstützen, betont Forst.

Ein wichtiger Punkt der Hauptversammlung war das Gedenken an die Vorsitzende Roswitha Trauth, die vor einem Jahr gestorben war, nachdem sie 25 Jahre ihre Funktion innegehabt hatte. „Trotz einer schweren Krankheit hatte sie sich noch wenige Wochen vor ihrem Tod über Aufgaben des Vereins Gedanken gemacht“, hebt der Schriftführer hervor.

n Der Arbeitskreis lädt für Mittwoch, 20. November, um 20 Uhr ins Bonifatiusheim Amöneburg ein, um über seine Arbeit zu berichten. Zudem geht es um eine Bewertung der aktuellen Flüchtlingssituation in Europa und die Diskussion in Deutschlands. Ein Afghanistan-Modell, das die Grundschule Amöneburg gefertigt hat, soll den Teilnehmern eine Vorstellung von dem Land geben.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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